Wissenschaft und Forschung

Deutschland & Welt

Die Corona-Pandemie: Infizierte, Kranke, Gesundete und Tote im Überblick

Wie entwickelt sich die Corona-Pandemie in Deutschland, weltweit und in ausgewählten Ländern? Haben wir genügend Beatmungsbetten in Deutschland, falls sich eine Situation wie in Italien entwickelt? Und: Wie wirkt sich die Bestellung der zusätzlichen 10.000 Beatmungsgeräte durch die Bundesregierung aus? Lesen Sie hier die Antworten:
Corona-Virus

Coronavirus: Kranke, Gesunde, Tote: Wie entwickelt sich die Situation?

Ein Beitrag aus unserer Prometheus TV -Wissenschaftsredaktion: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen ausführlicheren, tiefergehenden Artikel zu einer Frage aus unserem Artikel "Corona: Fragen und Antworten"

Wie entwickelt sich die Corona-Pandemie weltweit und in ausgewählten Ländern? Der Verlauf des Ausbruchs - der seinen Ursprung in China hatte - wurde über mehrere Wochen lang im Januar/Februar 2020 von einem rasanten Anstieg der Infektionen und Todesfälle China dominiert.

Aktuell - Stand 14.03.2020 - gibt es zwei große gegenläufige Tendenzen: In China gehen die Zahlen der Neuinfektionen, daher die Zahlen der "aktuell noch Kranken" und der neuen Todesfälle drastisch zurück. Im Rest der Welt steigen diese umgekehrt drastisch an. Die weltweiten Corona-Zahlen sind ein "Mix" aus  diesen beiden gegenläufigen Entwicklungen.

Gleichzeitig könnte uns der Verlauf in China - mit aller Vorsicht - einen Blick auf den zukünftigen Verlauf im Rest der Welt werfen lassen.

Hier sehen Sie den Verlauf der Erkrankungszahlen der verschiedenen Ländern im Vergleich:

Quelle:OurWorldinData

Nachfolgend haben wir übrigens für jedes Land jeweils zwei Sterberaten ausgerechnet: Ein "weiche Sterberate"* (dabei wird die Zahl der Toten auf alle jemals Infizierten bezogen) und eine "harte bzw. endgültige Sterberate" (dabei wird die Zahl der Toten auf die Zahl der bisher Gesundeten und Gestorbenen bezogen).

*) Der "weichen Sterberate" entspricht übrigens der wissenschaftliche Fachbegriff "case fatality rate (CFR)"

 

Situation Weltweit

Weltweit wurden bisher - Stand 14.03.2020 - rund 154.000 Menschen infiziert. Davon sind derzeit noch rund 74.000 Menschen krank. Etwa 74.000 Menschen wurden wieder gesund. Und rund 5.800 Menschen sind bislang an Corona gestorben.

Damit liegt die Sterblichkeit weltweit bei zwischen 3,8% ("weiche" Sterberate; Tote bezogen auf alle jemals Infizierten) und 7,2% ("harte" Sterberate; Tote bezogen auf Gesundete+Gestorbene).

 

Situation in Deutschland

In Deutschland wurden - Stand 14.03.2020 - rund 5.400 Menschen infiziert. Davon sind aktuell noch rund 4.150 Menschen krank. 46 Menschen sind wieder gesund.

Bislang - Stand 17.03.2020 - sind einem Bericht von n-tv.de zufolge rund 500 Menschen in Deutschland so schwer an Corona erkrankt, dass sie in Krankenhäusern behandelt werden müssen.

14 Menschen sind bislang gestorben.

Damit liegt die Sterblichkeit in Deutschland bei zwischen 0,2% ("weiche" Sterberate; Tote bezogen auf alle jemals Infizierte) und 22 % ("harte" Sterberate; Tote bezogen auf Gesundete+Gestorbene).

 


 

Altersstruktur der Corona-Toten in Deutschland: Soweit bekannt, ist das Alter der bislang in Deutschland verstorbenen 16 Menschen (plus 1 im Ausland) wie folgt:

  • 1 x 59 Jahre (in Ägypten verstorbener Urlauber),
  • 1 x 67 Jahre (BW.1.Rems-Murr), 
  • 1 x 73 Jahre (NRW.3.Heinsberg),
  • 2 x 78 Jahre (NRW.2.Gangelt/Heinsb, NRW.4.Heinsberg),
  • 6 x 80 Jahre (Bayern.3.Neu-Ulm, Bayern.4.Würzburg, BW.2.Kirchheim/ES.,                           BW.4.Heilbronn,NRW.9.Aachen, NRW.10.Eschweiler/Würselen; NRW.11.Aachen),
  • 2 x 81 Jahre (NRW.6.Düsseldorf?, NRW..Heinsberg)
  • 1 x 83 Jahre (Bayern.1.Würzburg)
  • 2 x 84 Jahre (BW.3.Göppingen, NRW.5.Gangelt/Heinsb)
  • 1 x 86 Jahre (Bayern.2.Kempten),
  • 1 x 89 Jahre (NRW.1.Essen)
  • 1 x 94 Jahre (NRW..Heinsberg)
  • 1 x ?? Jahre (NRW..Heinsberg, )

Quelle: Eigene Recherche und Berechnungen, Medienauswertungen

Legende: "2 x 80 Jahre (Bayern.3.Neu-Ulm, BW.2.Kirchheim)" ist zu lesen als: Im Alter von 80 Jahren sind 2 Menschen verstorben. Einer davon in Neu Ulm ist der dritte Tote in Bayern. Einer davon in Kirchheim ist der  2. Tote in Baden-Württemberg).

 


 

Situation in China

In China ist - etwa drei Monate nach dem Beginn - die Epidemie offenbar unter Kontrolle - glaubt man den offiziellen Zahlen:

Aktuell - Stand 15.03.2020 -  haben sich in China bisher insgesamt rund 81.000 Menschen mit Corona infiziert. Davon sind bisher rund 68.000 Menschen wieder gesundet, 13.000 Menschen sind noch krank und 3.200 Menschen sind gestorben.

Daraus ergibt sich für China eine Sterblichkeit von zwischen 3,95% ("weiche" Sterberate; Tote bezogen auf alle jemals Infizierte) und 4,5 % ("harte" Sterberate; Tote bezogen auf Gesundete+Gestorbene).

An diesem Beispiel ist gut ersichtlich: Gegen Ende der Epidemie nähern sich die "weiche" Sterberate und die "harte Sterberate" einander an.

 

Die tagesaktuellen Zahlen

Die ganz aktuellen Zahlen finden Sie z.B. hier:

 

Frage: Wie ist die Situation in Italien

In Italien - Stand 14.03.2020 - haben sich bislang 21.152 Menschen infiziert. Davon sind rund 17.700 noch krank, und von den Kranken liegen 1.518 Menschen auf der Intensivstation. Bisher sind 1.966 Menschen wieder gesundet. Bislang gibt es 1.441 Tote.

Die Sterberate in Italien liegt bei zwischen 6,8% ("weiche" Sterberate; Tote bezogen auf alle jemals Infizierte) und 42,3% ("harte" Sterberate; Tote bezogen auf Gesundete+Gestorbene). Zur Analyse der sehr hohen, "harten Sterberate" siehe weiter unten.

Die "Intensivstation-Zahl" in Italien lässt wichtige Rückschlüsse darauf zu, ob das deutsche Gesundheitssystem ähnlich Fallzahlen verkraften könnte. Die Antwort ist Experten zufolge: Ja:

Frage: Haben wir genügend Beatmungsbetten in Deutschland?

Die deutschen Krankenhäuser haben derzeit insgesamt 28.000 Intensivbetten, davon 25.000 mit Beatmungsgeräten. Davon werden - unterschiedlichen Angaben zufolge - 80% bis 50% für anderweitig Schwerkranke benötigt.

Es verbleiben also rund 5.000 bis 14.500 Intensiv-Beatmungsbetten für schwerkranke Corona-Fälle.

Ein Corona-Intensivpatient belegt ein Intensivbett für eine angenommene Dauer von etwa 7 Tagen (erfahrungsgemäß liegt der Aufenthalt Medizinern zufolge aber eher nur bei 3,5 Tage). Somit könnten täglich rund 700 bis 2.000 schwerkranke Corona-Patienten NEU in die Intensivpflege aufgenommen werden. Bei einer Quote von 5% Schwerkranken - bezogen auf alle Corona-Kranken - würde das deutsche Gesundheitssystem - Stand heute - also 14.000 bis 40.000 TÄGLICHE Corona-Neuerkrankungen verkraften.

Frage: Wie wirkt sich die Bestellung der 10.000 weiteren Beatmungsgeräte auf?

Darüber hinaus hat die Bundesregierung Mitte März 2020 einen Auftrag über die Lieferung von 10.000 weiteren Beatmungsgeräten erteilt. Diese sollen im Laufe des Jahres 2020 ausgeliefert werden. Der Auftrag wird von einer deutschen Medizintechnikfirma ausgeführt, so dass mit keinen Import-Problemen zu rechnen ist.

Unseren Berechnungen zufolge könnte sich diese Maßnahme der Bundesregierung im Verlauf der Corona-Epidemie als ganz entscheidend für die optimale Versorgung und Behandlung schwersterkrankter Corona-Patienten erweisen:

Da in Deutschland bislang rund 50.000 Krankenhauszimmer mit rund 100.000 Krankenhausbetten ungenutzt sind, können mit den jetzt georderten Beatmungsgeräten völlig problemlos 10.000 zusätzliche Intensiv-Beatmungsbetten eingerichtet werden.

Damit erhöht sich die oben berechnete Zahl an Beatmungs-Intensivbetten für schwerkranke Corona-Patienten bis Jahresende 2020 voraussichtlich wie folgt:

Es verbleiben rund 24.500 bis 15.000 Beatmungs-Intensivbetten für schwerkranke Corona-Fälle.

Ein Corona-Intensivpatient belegt ein Intensivbett für eine Dauer von etwa 7 Tagen (erfahrungsgemäß liegt der Aufenthalt Medizinern zufolge eher bei nur 3,5 Tage). Somit könnten täglich rund 2.100 bis 3.500 schwerkranke Corona-Patienten NEU in die Intensivpflege aufgenommen werden. Bei einer Quote von 5% Schwerkranken würde das deutsche Gesundheitssystem - inclusive der Mitte März 2020 neu bestellten Beatmungsgeräte - also 42.000 bis 70.000 TÄGLICHE Corona-Neuerkrankungen verkraften.

Fazit: Das deutsche Gesundheitssystem - auf Basis der o.g. Annahmen und Berechnungen - würde einen "italienischen" Verlauf der Corona-Epidemie verkraften.

 

Frage:  Wie ist der bisherige Verlauf der Pandemie

Stand: 08.03.2020

Aktuell - Stand 14.03.2020 - gibt es zwei große gegenläufige Tendenzen: In China gehen die Zahlen der Neuinfektionen, daher die Zahlen der "aktuell noch Kranken" und der neuen Todesfälle drastisch zurück. Im Rest der Welt steigen diese umgekehrt drastisch an. Die weltweiten Corona-Zahlen sind ein "Mix" aus diesen beiden gegenläufigen Entwicklungen.

Noch Kranke:  Mitte Februar 2020 stieg die Zahl der mit Corona infizierten (und noch kranken) Menschen weltweit auf den Höchststand. Das war etwa 6 Wochen nach der offiziellen Meldung des Corona-Ausbruchs in China. Seither nimmt die Zahl der Menschen, die weltweit mit Corona infiziert sind (daher, die noch krank sind) kontinuierlich ab.

Allerdings ist die Zählweise Chinas nach Angaben von FAZ.net umstritten. Dort heißt es: "So werden nach Medienberichten beispielsweise Personen, die nachweislich infiziert sind, aber keine Symptome der Krankheit zeigen, seit Anfang Februar nicht mehr bei den neu nachgewiesenen Ansteckungen mitgerechnet, sondern anderweitig aufgeführt."

 

Frage: Wie berechnet man die Sterblichkeit?

In der Regel werden zwei Rechenverfahren angewandt, um die Sterblichkeit auszurechnen.

Mangels bestehender Begriffe in der Corona-Berichterstattung hat sich unsere Wissenschaftsredaktion entschieden, für die beiden Methoden die neuen Begriffe "Weiche Sterberate" und "Harte Sterberate" einzuführen und zu verwenden:

  • Methode (A) "Weiche Sterblichkeitsrate: Die Zahl der Verstorbenen, bezogen (geteilt durch) auf die Zahl der insgesamt Erkrankten.
  • Methode (B) "Harte oder endgültige Sterblichkeitsrate: Die Zahl der Verstorbenen bezogen auf (geteilt durch) die zusammengezählte Zahl der endgültig Gesundeten plus der "endgültig" Verstorbenen. (Formel: Verstorbene / (Gesundete+Verstorbene)).

Die von uns oben genannten Sterblichkeits-Zahlen sind nach der Methode B berechnet, da nur diese Zahl unserer Auffassung nach die "endgültigen" Verläufe beinhaltet. Und daher diese "harte Zahl" die "endgültig Gesundeten" mit der Zahl der "im Laufe der Krankheit verstorben" in Beziehung setzt.

Etliche Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Sterblichkeitsrate in Wirklichkeit sehr viel geringer als die "harte Sterblichkeitsrate" ist:

Wenn bspw. Menschen, die nur leicht an Corona erkrankt sind, gar nicht als krank erkannt wurden, dann ergibt sich fälschlicherweise eine zu hohe Sterblichkeit, weil die "unerkannt Gesundeten" ja nicht mitgezählt wurden. Und somit die Gestorbenen zu hoch gewichtet werden. Für die Mathematiker: Weil der Nenner im Bruch in der Realität größer sein dürfte und bei der Berechnung zu klein angesetzt ist).

Falls aber Menschen "unbemerkt" an Ciorona sterben, weil nicht alle im Land Verstorbenen post mortem - also nach ihrem Tod - auf Corona getestet werden, würde die Sterblichkeit zu gering berechnet werden. (Für die Mathematiker: Weil bei der Berechnung der Zähler im Bruch in der Realität zu klein angesetzt ist).

Um also eine möglichst realistische Sterblichkeit berechnen zu können, müssen zwei Voraussetzungen  erfüllt sein:

1.) Es muss flächendeckendeCorona-Tests über die gesamte Bevölkerung geben.

2.) Alle Verstorbenen müssen einem Corona-Test unterzogen werden.

In Südkorea, wo flächendecke Sreenings der Bevölkerung durchgeführt werden, und somit offenbar deutlich mehr Corona-Infizierte erkannt werden (als bspw. in China), liegt die Sterblichkeit deutlich unter derjenigen im chineischen Beinahe-Nachbarland. (Ob in Südkorea auch alle Verstorbenen auf Corona getestet werden, ist der Redaktion - Stand 14.03.2020- unbekannt).

In Italien, wo alle Verstorbenen post mortem - also nach dem Tod - auf Corona getestet werden, liegt die Sterblichkeit deutlich über dem weltweiten Durchschnitt. (Soweit die Redaktion bekannt ist, gibt es in Italien derzeit keine flächendeckende Corona-Screenings).

Die ganz aktuellen Zahlen weltweit und für die einzelnen Länder finden Sie bspw. auf den Homepages der John Hopkins Universität, der Internet-Plattform Worldometer oder der Weltgesundheitsorganisation WHO. (Links siehe oben).

Erstveröffentlichung: 15.03.2020

Jüngste Aktualisierung: 15.03.2020-13:39

Mittwoch, 08. April 2020
23:14 Oster-Gottesdienste aus Tübingen, Rottenburg und Stuttgart auf RTF.1
Die Christen in der Region müssen über Ostern nicht auf Gottesdienste verzichten. RTF.1 sendet mehrere Übertragungen aus Kirchen in der Region. Hier der Überblick: [Weiterlesen]

17:17 Bundesgesundheitsminister Spahn informiert
Die gute Nachricht vorweg: Die drastischen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung in der Coronakrise zeigen Wirkung. [Weiterlesen]
Dienstag, 07. April 2020
16:15 Corona-Hotline über Feiertage eingeschränkt
Die Corona-Hotline des Landratsamts Tübingen ist über die Osterfeiertage nur noch von 10-14 Uhr erreichbar. [Weiterlesen]

16:14 Corona Info-Service für Mobilgeräte
Die Stadt Reutlingen hat einen automatischen Info-Service für Neuigkeiten zum Thema Coronavirus gestartet. Der Info-Service funktioniere mit einer automatischen Chat-Funktion. [Weiterlesen]

12:29 Psychologie-Gesellschaft bietet Corona-Hilfe im Web
Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie bietet ab sofort psychologische Corona-Hilfe für alle Altersgruppen im Internet an. Das Beratungsangebot richtet sich an alle, die durch die Corona-Krise belastet sind und nach Unterstützung suchen. [Weiterlesen]

12:06 Können sich Haustiere mit dem Coronavirus infizieren? Interview mit Veterinärmediziner
Können sich Haustiere mit dem Coronavirus infizieren? War der Zoo-Tiger in New York wirklich infiziert? Fragen an Prof. Thomas Vahlenkamp, Direktor des Instituts für Virologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig. [Weiterlesen]

11:10 Mathematiker entwickeln Website zu Wirkung der Corona-Auflagen
Wissenschaftler der TU Ilmenau zeigen auf einer Homepage tagesaktuell die Wirkung der Corona-Auflagen wie Ausgangsbeschränkungen. Sie arbeiten mit der Reproduktionszahl - also der Anzahl der Personen, die ein Infizierter im Mittel ansteckt. [Weiterlesen]

10:44 Neue App des RKI soll mögliche Corona-Hotspots erkennen
Das Robert Koch-Institut bittet um eine "Corona-Datenspende" - So heißt seine neue App, die ergänzende Informationen zur Ausbreitung des Videos liefern soll. Was sich das RKI davon verspricht: [Weiterlesen]
Montag, 06. April 2020
16:55 Homeoffice absetzen - Lohnsteuerhilfe fordert Lockerung
Aktuell machen viele Homeoffice. Doch wie kann man das steuerlich absetzen? Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe fordert, die strengen Regeln für Arbeitszimmer zu lockern. Hier erste Tipps, was man tun kann. [Weiterlesen]

16:08 Umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand beschlossen
Die Bundesregierung spannt wegen der Coronakrise einen weiteren Schutzschirm für den Mittelstand: Sie führt umfassende KfW-Schnellkredite ein. So bekommt man sie: [Weiterlesen]

01:50 Malaysischer Tiger hat Corona - Bronx Zoo: Mitarbeiter hat Großkatze mit Covid-19 angesteckt
Ein malaysischer Tiger im Bronx Zoo ist positiv auf das Corona-Virus Covid-19 getestet worden. Das gab der New Yorker Zoo am 05.April 2o2o bekannt. Offenbar wurden die Großkatze durch einen Zoo-Mitarbeiter infiziert. [Weiterlesen]
Malaiischer Tiger
Sonntag, 05. April 2020
23:59 "Der Himmel über Corona" - Auszüge aus dem neuen Roman von Sebastian Ralkner
"Auch Schriftsteller haben Zeiten, in denen sie zum Nichtstun verdammt sind. Dann beispielsweise, wenn sie Zuhause in Quarantäne sitzen, das jüngste Manuskript abgegeben ist, und sie - eigentlich - Urlaub in Afrika, am Okavango, machen wollten." Doch dann kam Corona, schreibt Sebastian Ralkner in seinem neuen Roman "Der Himmel über Corona", den er uns Absatz für Absatz, Kapitel für Kapitel schickt: "Der Himmel über Corona war blau", beginnt Ralkners Roman: "Er war von einem reinen, tiefen Blau..." Lesen Sie hier: [Weiterlesen]
Himmel mit Kondensstreifen

23:00 Corona-Durchbruch im Labor: Kopflaus-Medikament Ivermectin tötet Covid-Virus binnen 48 Stunden
Forschern ist offenbar ein Durchbruch im Kampf gegen das Covid-Virus gelungen: Ivermectin, ein Mittel gegen Kopfläuse, tötet Coronaviren im Laborversuch binnen 48 Stunden ab. Lesen Sie alles Weitere hier: [Weiterlesen]
Coronavirus
Freitag, 03. April 2020
17:39 Gottesdienst-Livestream aus dem Dom St. Martin mit Bischof Fürst
Für viele Christen in der Region hat der sonntägliche Kirchbesuch Tradition. Aufgrund der Coronakrise ist dieser nun aber leider nicht mehr möglich. RTF.1 überträgt daher live. [Weiterlesen]

16:07 Verstärkte Nachfrage bei Frauenhäusern - Sorge vor häuslicher Gewalt
Frauenhäuser und Fachberatungsstellen haben verstärkten Zulauf. Die Einschränkungen durch Corona erhöhen das Risiko für häusliche Gewalt, Existenzängste oder Überforderung. Die Landesregierung hilft mit einem Soforthilfe-Fonds. [Weiterlesen]

13:14 Schüler richten offenen Brief an Kultusministerin: "Absage der Abiturprüfungen in Erwägung ziehen"
Verunsicherung durch steigende Infektionszahlen, Belastung und organisatorische Probleme - Die "Liberalen Schüler Baden-Württemberg" richten sich mit ihrem offenen Brief an Kultusministerin Eisenmann und fordern angesichts der Corona-Krise die Berücksichtung einer ersatzlosen Absage der Prüfungen. [Weiterlesen]
Studenten

01:56 Anstieg schwerer Beatmungsfälle steht bevor! --- SPD-Wölfle kritisiert Sozialminister Lucha
Für kommende Woche wird ein großer Anstieg der schweren Corona-Beatmungsfälle in Baden-Württemberg erwartet. Das teilte die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtags-Fraktion, Sabine Wölfle, nach einer Sondersitzung des Sozialausschusses des baden-württembergischen Landtags mit. Wie Die SPD-Politikerin die Corona-Lage im Land und die Arbeit des Sozialministeriums einschätzt, lesen Sie hier: [Weiterlesen]
Coronavirus

00:18 So schützen verschiedene Masken wirklich - Marktüberwachung arbeitet mit Hochdruck
Da nur zertifizierte Gesichtsmasken umfassenden Gesundheitsschutz vor eigener Ansteckung bieten, setzt die Marktüberwachung aktuell alle Hebel in Bewegung um eine korrekte Funktionalität zu gewährleisten. Eine Aufklärung über die verschiedenen Schutzwirkungen ist besonders in der aktuellen Situation von großer Bedeutung. [Weiterlesen]
Coronavirus
Donnerstag, 02. April 2020
13:19 Autos beschädigt - Polizei sucht Zeugen
Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch (01.04.2020) in der Föhrichstraße mehrere Autos beschädigt. Dabei entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro [Weiterlesen]
Polizeischriftzug auf Auto

12:42 Wegen Corona: Intensive Kontrollen der Stuttgarter Bau- und Gartenmärkte
Die Stuttgarter Polizei wird bereits am heutigen Tag (02.04.) beginnen, die Bau- und Gartenmärkte in Stuttgart im Hinblick auf die einzuhaltenden Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus überprüfen. [Weiterlesen]
Polizeifahrzeuge

12:24 190.000 Anträge für "Soforthilfe Corona" - Zuschüsse von rund 26,5 Millionen Euro ausbezahlt
Ministerin Hoffmeister-Kraut: "Wir wissen, dass die Mittel dringend benötigt werden und setzen alles daran, den Prozess weiter zu beschleunigen". Die ersten Auszahlungen sollen bis Dienstag erfolgen [Weiterlesen]
Geld
Mittwoch, 01. April 2020
16:43 Ältere Frau auf offener Straße niedergestochen - Anklage wegen Mordes nun erhoben
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen einen 37-jährigen Mann Anklage wegen Mordes zum Landgericht Stuttgart erhoben. Ihm wird vorgeworfen, eine Rentnerin mit einem Messer attackiert zu haben. [Weiterlesen]
Polizeiabsperrung Foto: pixelio.de - Falk Jaquart

15:47 "Rekordmittel" - 265 Millionen Euro für Städtebauförderung 2020
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau bewilligt 265 Millionen Euro für 396 städtebauliche Maßnahmen. Dr. Hoffmeister-Kraut: "Rekordmittel für Maßnahmen der Städte und Gemeinden mit den Schwerpunkten Wohnraumschaffung, Zentrenentwicklung und Klimaschutz" [Weiterlesen]
Eurozeichen

11:48 Corona: Zahl der Infizierten steigt auf 13.313 / 196 Todesfälle
Am Dienstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 1.056 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 13.313 an. [Weiterlesen]
Corona-Test
Dienstag, 31. März 2020
17:03 Merkel versichert Ukraine deutsche Solidarität in Corona-Krise
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky haben heute miteinander telefoniert. Die Bundeskanzlerin und der Präsident erörterten die aktuelle Lage im Hinblick auf die Corona-Pandemie. [Weiterlesen]
TV-Ansprache Kanzlerin Merkel zur Corona-Krise

16:21 Corona-Krise: Verschmelzungsvorhaben der Volksbank geht weiter
Zum Jahresbeginn haben die Volksbank Reutlingen eG und die Vereinigte Volksbank eG bekanntgegeben, zu einer Volksbank neuer Prägung zu verschmelzen. Seit einigen Wochen hat die Corona-Krise das Leben aller gehörig auf den Kopf gestellt. Die Frage ist also: Wie geht es mit dem Verschmelzungsvorhaben weiter? [Weiterlesen]
Volksbank: Logo

15:48 Coronavirus: Zuversicht trotz Verschärfung der Lage
Trotz steigender Infektionsraten und massiver Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind die Menschen in Deutschland gemäß einer gesundheitspsychologischen Studie der Universität Konstanz mehrheitlich zuversichtlich, dass die Corona-Situation innerhalb eines Jahres überwunden werden kann - und dass sich die Situation bereits binnen eines Vierteljahres verbessern wird. [Weiterlesen]
Corona-Virus

15:33 Ab 1. April: Aussetzung von Zins- und Tilgungszahlungen in Coronakrise
Die Sparkasse Zollernalb ermöglicht ab dem 1. April wegen der Coronakrise die Aussetzung von Zins- und Tilgungszahlungen bei Verbraucherdarlehen. [Weiterlesen]
Wirtschaft

15:07 So planen Unis und Hochschulen das "Online-Sommersemester"
Studierende im Land sollen das Sommersemester nicht wegen Corona verlieren. Unis und Hochschulen setzen auf digitale Lehre. Hier Beispiele, wie sie vorgehen: [Weiterlesen]
Homeoffice

14:09 Online-Lehre statt Ausfall des Sommersemesters - Zustimmung von IHK
Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ist dagegen, das Sommersemester wegen Corona ausfallen zu lassen. Sie setzt auf Online-Lehre. Zustimmung kommt von der IHK Reutlingen, im BWIHK federführend für hochschulpolitische Fragen. [Weiterlesen]
Online Lernen
Montag, 30. März 2020
16:20 #Corona: #Betrüger-Masche mit #Soforthilfe-Anträgen
Dass Cyberkriminelle versuchen, sich die derzeitige Notlage der Bevölkerung und Wirtschaftsunternehmen zunutze zu machen, ist besonders abscheulich. Deshalb ist es wichtig, dass weiterhin gegen jede Form von Kriminalität vorgegangen und dem Versuch der Begehung von Straftaten vorgebeugt wird. [Weiterlesen]
EURO-Banknoten Foto: pixelio.de - Andreas Hermsdorf
Sonntag, 29. März 2020
15:09 Corona - Senioren und Risikogruppen sollen zu Hause bleiben
Die Stadt Tübingen hat am heutigen Sonntag gemeinsam mit dem Stadtseniorenrat, dem Kreisseniorenrat und dem im Kreis zuständigen Deutschen Roten Kreuz eine Pressemitteilung herausgegeben. [Weiterlesen]
Samstag, 28. März 2020
18:53 Corona-Auflagen gelten bis mindestens 20. April
Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat Lockerungen der wegen der Corona-Pandemie bestehenden Einschränkungen vor dem 20. April eine definitive Absage erteilt. Ältere müssen noch monatelang mit Einschränkungen rechnen. [Weiterlesen]

18:46 Bestellansturm auf Schutzmasken von Trigema - Grupp als "Abzocker" beschimpft
Die Atemschutzmasken, die das Textilunternehmen Trigema seit kurzem näht, finden reißenden Absatz. Doch es gibt auch Kritik an Firmenchef Wolfgang Grupp, die ihn ärgert. [Weiterlesen]
Trigema: Firmenlogo
Freitag, 27. März 2020
18:20 Kurze Wartezeit - Bosch will Corona-Schnelltest auf den Markt bringen
Die Firma Bosch hat einen Covid-19 Schnelltest entwickelt und will diesen im April auf den Markt bringen. [Weiterlesen]
Bosch COVID-19-Schnelltest
Donnerstag, 26. März 2020
18:31 Ist eine Schutzmaske gegen Corona wirklich sinnvoll? Wir klären die wichtigsten Fragen
Wer braucht wegen Corona eine Schutzmaske, wem hilft sie wirklich und wem schadet sie sogar? Antworten von Dirk Lange, Managing Director beim Hersteller 3M. [Weiterlesen]
Schutzmaske

17:09 Papst spendet Segen "Urbi et orbi" wegen Coronakrise
Papst Franziskus will am Freitagabend eine ganz besondere Antwort auf die Corona-Pandemie geben. Er wird den Sondersegen "Urbi et orbi" spenden. [Weiterlesen]

11:37 Pneumologen-Verband: Corona-Patienten könnten an falscher Beatmungstechnik sterben - Intubation & Überdruckbeatmung nicht zu früh einsetzen!
Der Verband pneumologischer Kliniken warnt behandelnde Ärzte dringend davor, Corona-Patienten zu früh einer Intubation mit Überdruck-Beatmung zu unterziehen: Während diese Vorgehensweise bei anderen Krankheiten oft das Mittel der Wahl ist, könnte sie bei Corona-Patienten das Kollabieren der Lunge provozieren und so für die hohe Mortalitätsrate bei schwerkranken Corona-Patienten mitverantwortlich sein. [Weiterlesen]
Beatmung

11:20 Bosch entwickelt Corona-Schnelltest
In nur sechs Wochen hat der Automobilzulieferer Bosch einen Schnelltest entwickelt, bei dem sich ein Nachweis einer Coronavirus-Infektion innerhalb von nur 2,5 Stunden nachweisen lasse. [Weiterlesen]
Mittwoch, 25. März 2020
15:40 Verantwortungsvolle Abfallentsorgung - Verhaltenshinweise für Quarantäne-Haushalte
In einem Schreiben an die für die Abfallentsorgung zuständigen Stadt- und Landkreise gibt das Umweltministerium wichtige Hinweise für eine sichere Abfallentsorgung in der aktuellen Ausnahmesituation. [Weiterlesen]

15:04 Weniger Verstöße gegen Infektionsschutz
Laut Ministerpräsident Strobl gehören Corona-Partys der Vergangenheit an und die Bevölkerung zeige auch mehr Verständnis gegenüber den notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes. [Weiterlesen]

15:02 Abitur und andere Abschlussprüfungen finden statt
Abitur und andere Abschlussprüfungen fallen wegen Corona nicht aus: Die Kultusministerkonferenz hat ein deutschlandweit einheitliches Vorgehen beschlossen. BW-Kultusministerin Eisenmann begrüßt den Beschluss. [Weiterlesen]
Dienstag, 24. März 2020
17:35 Erster Corona-Todesfall in der Universitätsstadt
Im Tübinger Paul-Lechler-Krankenhaus ist eine 76-Jährige Patientin mit Vorerkrankungen am Coronavirus verstorben. [Weiterlesen]

14:28 Kretschmann sieht Land "immer noch am Anfang der Krise"
"Wir stehen immer noch am Anfang der Krise", betonte heute Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Er appellierte deshalb daran, die Kontaktauflagen wegen Corona weiter einzuhalten. [Weiterlesen]

14:04 Reha-Einrichtungen, Hotels und Hallen werden umgerüstet
Wir Ministerpräsident Kretschmann heute mitteilte, werden ab sofort auch Reha-Einrichtungen, Hotels und Hallen umgerüstet, um Coronapatienten versorgen zu können. [Weiterlesen]

14:04 Reha-Einrichtungen, Hotels und Hallen werden umgerüstet!
Wir Ministerpräsident Kretschmann heute mitteilte, werden ab sofort auch Reha-Einrichtungen, Hotels und Hallen umgerüstet, um Coronapatienten versorgen zu können. [Weiterlesen]

13:49 Anträge auf Soforthilfe an IHK und Handwerkskammer richten
Die Handwerkskammern und die Industrie- und Handelskammern übernehmen die Prüfung der Anträge auf Corona-Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg. Es soll die wirtschaftlichen Folgen bei Soloselbstständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe abfedern. [Weiterlesen]

13:01 Landesregierung bringt "Soforthilfe Corona" für Wirtschaft auf den Weg
Die Landesregierung hat aufgrund der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die baden-württembergische Wirtschaft ein branchenübergreifendes Soforthilfeprogramm aufgesetzt. Ab Mittwoch (25. März 2020) können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind, finanzielle Soforthilfen beantragen. [Weiterlesen]
Montag, 23. März 2020
20:39 31 Corona-Tote in Baden-Württemberg: Todesalter zwischen 59 und 94 Jahren
Am Montag (23.03.20) wurden 1.033 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit gibt es Baden-Württemberg mindestens 5.333 Infizierte. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre (Spannweite 0 bis 98). 31 Menschen starben in Baden-Württemberg an Corona. Deren Alter lag zwischen 59 bis 94, wobei 23 der Todesfälle 80 Jahre oder älter wären. Alles Weiter hier: [Weiterlesen]
Corona-Virus

16:24 2.000 Corona-Tests nun doch noch verwertbar! - Aufatmen bei Patienten: Nachtesten ist überflüssig
Die rund 2000 Coronoavirus-Proben aus den Landkreisen Tübingen, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis sind nun doch noch verwertbar. Zunächst war in vielen Medien berichtet worden, dass die Tests aus den Landkreisen Tübingen, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis nicht mehr verwertbar sind. [Weiterlesen]
Corona-Virus

(Mittwoch, 18.03.20 - 10:35 Uhr   -   72712 mal angesehen)

WERBUNG:

blog comments powered by Disqus
WERBUNG: