Wissenschaft und Forschung

Deutschland & Welt

Die Corona-Pandemie: Infizierte, Kranke, Gesundete und Tote im Überblick

Wie entwickelt sich die Corona-Pandemie in Deutschland, weltweit und in ausgewählten Ländern? Haben wir genügend Beatmungsbetten in Deutschland, falls sich eine Situation wie in Italien entwickelt? Und: Wie wirkt sich die Bestellung der zusätzlichen 10.000 Beatmungsgeräte durch die Bundesregierung aus? Lesen Sie hier die Antworten:
Corona-Virus

Coronavirus: Kranke, Gesunde, Tote: Wie entwickelt sich die Situation?

Ein Beitrag aus unserer Prometheus TV -Wissenschaftsredaktion: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen ausführlicheren, tiefergehenden Artikel zu einer Frage aus unserem Artikel "Corona: Fragen und Antworten"

Wie entwickelt sich die Corona-Pandemie weltweit und in ausgewählten Ländern? Der Verlauf des Ausbruchs - der seinen Ursprung in China hatte - wurde über mehrere Wochen lang im Januar/Februar 2020 von einem rasanten Anstieg der Infektionen und Todesfälle China dominiert.

Aktuell - Stand 14.03.2020 - gibt es zwei große gegenläufige Tendenzen: In China gehen die Zahlen der Neuinfektionen, daher die Zahlen der "aktuell noch Kranken" und der neuen Todesfälle drastisch zurück. Im Rest der Welt steigen diese umgekehrt drastisch an. Die weltweiten Corona-Zahlen sind ein "Mix" aus  diesen beiden gegenläufigen Entwicklungen.

Gleichzeitig könnte uns der Verlauf in China - mit aller Vorsicht - einen Blick auf den zukünftigen Verlauf im Rest der Welt werfen lassen.

Hier sehen Sie den Verlauf der Erkrankungszahlen der verschiedenen Ländern im Vergleich:

Quelle:OurWorldinData

Nachfolgend haben wir übrigens für jedes Land jeweils zwei Sterberaten ausgerechnet: Ein "weiche Sterberate"* (dabei wird die Zahl der Toten auf alle jemals Infizierten bezogen) und eine "harte bzw. endgültige Sterberate" (dabei wird die Zahl der Toten auf die Zahl der bisher Gesundeten und Gestorbenen bezogen).

*) Der "weichen Sterberate" entspricht übrigens der wissenschaftliche Fachbegriff "case fatality rate (CFR)"

 

Situation Weltweit

Weltweit wurden bisher - Stand 14.03.2020 - rund 154.000 Menschen infiziert. Davon sind derzeit noch rund 74.000 Menschen krank. Etwa 74.000 Menschen wurden wieder gesund. Und rund 5.800 Menschen sind bislang an Corona gestorben.

Damit liegt die Sterblichkeit weltweit bei zwischen 3,8% ("weiche" Sterberate; Tote bezogen auf alle jemals Infizierten) und 7,2% ("harte" Sterberate; Tote bezogen auf Gesundete+Gestorbene).

 

Situation in Deutschland

In Deutschland wurden - Stand 14.03.2020 - rund 5.400 Menschen infiziert. Davon sind aktuell noch rund 4.150 Menschen krank. 46 Menschen sind wieder gesund.

Bislang - Stand 17.03.2020 - sind einem Bericht von n-tv.de zufolge rund 500 Menschen in Deutschland so schwer an Corona erkrankt, dass sie in Krankenhäusern behandelt werden müssen.

14 Menschen sind bislang gestorben.

Damit liegt die Sterblichkeit in Deutschland bei zwischen 0,2% ("weiche" Sterberate; Tote bezogen auf alle jemals Infizierte) und 22 % ("harte" Sterberate; Tote bezogen auf Gesundete+Gestorbene).

 


 

Altersstruktur der Corona-Toten in Deutschland: Soweit bekannt, ist das Alter der bislang in Deutschland verstorbenen 16 Menschen (plus 1 im Ausland) wie folgt:

  • 1 x 59 Jahre (in Ägypten verstorbener Urlauber),
  • 1 x 67 Jahre (BW.1.Rems-Murr), 
  • 1 x 73 Jahre (NRW.3.Heinsberg),
  • 2 x 78 Jahre (NRW.2.Gangelt/Heinsb, NRW.4.Heinsberg),
  • 6 x 80 Jahre (Bayern.3.Neu-Ulm, Bayern.4.Würzburg, BW.2.Kirchheim/ES.,                           BW.4.Heilbronn,NRW.9.Aachen, NRW.10.Eschweiler/Würselen; NRW.11.Aachen),
  • 2 x 81 Jahre (NRW.6.Düsseldorf?, NRW..Heinsberg)
  • 1 x 83 Jahre (Bayern.1.Würzburg)
  • 2 x 84 Jahre (BW.3.Göppingen, NRW.5.Gangelt/Heinsb)
  • 1 x 86 Jahre (Bayern.2.Kempten),
  • 1 x 89 Jahre (NRW.1.Essen)
  • 1 x 94 Jahre (NRW..Heinsberg)
  • 1 x ?? Jahre (NRW..Heinsberg, )

Quelle: Eigene Recherche und Berechnungen, Medienauswertungen

Legende: "2 x 80 Jahre (Bayern.3.Neu-Ulm, BW.2.Kirchheim)" ist zu lesen als: Im Alter von 80 Jahren sind 2 Menschen verstorben. Einer davon in Neu Ulm ist der dritte Tote in Bayern. Einer davon in Kirchheim ist der  2. Tote in Baden-Württemberg).

 


 

Situation in China

In China ist - etwa drei Monate nach dem Beginn - die Epidemie offenbar unter Kontrolle - glaubt man den offiziellen Zahlen:

Aktuell - Stand 15.03.2020 -  haben sich in China bisher insgesamt rund 81.000 Menschen mit Corona infiziert. Davon sind bisher rund 68.000 Menschen wieder gesundet, 13.000 Menschen sind noch krank und 3.200 Menschen sind gestorben.

Daraus ergibt sich für China eine Sterblichkeit von zwischen 3,95% ("weiche" Sterberate; Tote bezogen auf alle jemals Infizierte) und 4,5 % ("harte" Sterberate; Tote bezogen auf Gesundete+Gestorbene).

An diesem Beispiel ist gut ersichtlich: Gegen Ende der Epidemie nähern sich die "weiche" Sterberate und die "harte Sterberate" einander an.

 

Die tagesaktuellen Zahlen

Die ganz aktuellen Zahlen finden Sie z.B. hier:

 

Frage: Wie ist die Situation in Italien

In Italien - Stand 14.03.2020 - haben sich bislang 21.152 Menschen infiziert. Davon sind rund 17.700 noch krank, und von den Kranken liegen 1.518 Menschen auf der Intensivstation. Bisher sind 1.966 Menschen wieder gesundet. Bislang gibt es 1.441 Tote.

Die Sterberate in Italien liegt bei zwischen 6,8% ("weiche" Sterberate; Tote bezogen auf alle jemals Infizierte) und 42,3% ("harte" Sterberate; Tote bezogen auf Gesundete+Gestorbene). Zur Analyse der sehr hohen, "harten Sterberate" siehe weiter unten.

Die "Intensivstation-Zahl" in Italien lässt wichtige Rückschlüsse darauf zu, ob das deutsche Gesundheitssystem ähnlich Fallzahlen verkraften könnte. Die Antwort ist Experten zufolge: Ja:

Frage: Haben wir genügend Beatmungsbetten in Deutschland?

Die deutschen Krankenhäuser haben derzeit insgesamt 28.000 Intensivbetten, davon 25.000 mit Beatmungsgeräten. Davon werden - unterschiedlichen Angaben zufolge - 80% bis 50% für anderweitig Schwerkranke benötigt.

Es verbleiben also rund 5.000 bis 14.500 Intensiv-Beatmungsbetten für schwerkranke Corona-Fälle.

Ein Corona-Intensivpatient belegt ein Intensivbett für eine angenommene Dauer von etwa 7 Tagen (erfahrungsgemäß liegt der Aufenthalt Medizinern zufolge aber eher nur bei 3,5 Tage). Somit könnten täglich rund 700 bis 2.000 schwerkranke Corona-Patienten NEU in die Intensivpflege aufgenommen werden. Bei einer Quote von 5% Schwerkranken - bezogen auf alle Corona-Kranken - würde das deutsche Gesundheitssystem - Stand heute - also 14.000 bis 40.000 TÄGLICHE Corona-Neuerkrankungen verkraften.

Frage: Wie wirkt sich die Bestellung der 10.000 weiteren Beatmungsgeräte auf?

Darüber hinaus hat die Bundesregierung Mitte März 2020 einen Auftrag über die Lieferung von 10.000 weiteren Beatmungsgeräten erteilt. Diese sollen im Laufe des Jahres 2020 ausgeliefert werden. Der Auftrag wird von einer deutschen Medizintechnikfirma ausgeführt, so dass mit keinen Import-Problemen zu rechnen ist.

Unseren Berechnungen zufolge könnte sich diese Maßnahme der Bundesregierung im Verlauf der Corona-Epidemie als ganz entscheidend für die optimale Versorgung und Behandlung schwersterkrankter Corona-Patienten erweisen:

Da in Deutschland bislang rund 50.000 Krankenhauszimmer mit rund 100.000 Krankenhausbetten ungenutzt sind, können mit den jetzt georderten Beatmungsgeräten völlig problemlos 10.000 zusätzliche Intensiv-Beatmungsbetten eingerichtet werden.

Damit erhöht sich die oben berechnete Zahl an Beatmungs-Intensivbetten für schwerkranke Corona-Patienten bis Jahresende 2020 voraussichtlich wie folgt:

Es verbleiben rund 24.500 bis 15.000 Beatmungs-Intensivbetten für schwerkranke Corona-Fälle.

Ein Corona-Intensivpatient belegt ein Intensivbett für eine Dauer von etwa 7 Tagen (erfahrungsgemäß liegt der Aufenthalt Medizinern zufolge eher bei nur 3,5 Tage). Somit könnten täglich rund 2.100 bis 3.500 schwerkranke Corona-Patienten NEU in die Intensivpflege aufgenommen werden. Bei einer Quote von 5% Schwerkranken würde das deutsche Gesundheitssystem - inclusive der Mitte März 2020 neu bestellten Beatmungsgeräte - also 42.000 bis 70.000 TÄGLICHE Corona-Neuerkrankungen verkraften.

Fazit: Das deutsche Gesundheitssystem - auf Basis der o.g. Annahmen und Berechnungen - würde einen "italienischen" Verlauf der Corona-Epidemie verkraften.

 

Frage:  Wie ist der bisherige Verlauf der Pandemie

Stand: 08.03.2020

Aktuell - Stand 14.03.2020 - gibt es zwei große gegenläufige Tendenzen: In China gehen die Zahlen der Neuinfektionen, daher die Zahlen der "aktuell noch Kranken" und der neuen Todesfälle drastisch zurück. Im Rest der Welt steigen diese umgekehrt drastisch an. Die weltweiten Corona-Zahlen sind ein "Mix" aus diesen beiden gegenläufigen Entwicklungen.

Noch Kranke:  Mitte Februar 2020 stieg die Zahl der mit Corona infizierten (und noch kranken) Menschen weltweit auf den Höchststand. Das war etwa 6 Wochen nach der offiziellen Meldung des Corona-Ausbruchs in China. Seither nimmt die Zahl der Menschen, die weltweit mit Corona infiziert sind (daher, die noch krank sind) kontinuierlich ab.

Allerdings ist die Zählweise Chinas nach Angaben von FAZ.net umstritten. Dort heißt es: "So werden nach Medienberichten beispielsweise Personen, die nachweislich infiziert sind, aber keine Symptome der Krankheit zeigen, seit Anfang Februar nicht mehr bei den neu nachgewiesenen Ansteckungen mitgerechnet, sondern anderweitig aufgeführt."

 

Frage: Wie berechnet man die Sterblichkeit?

In der Regel werden zwei Rechenverfahren angewandt, um die Sterblichkeit auszurechnen.

Mangels bestehender Begriffe in der Corona-Berichterstattung hat sich unsere Wissenschaftsredaktion entschieden, für die beiden Methoden die neuen Begriffe "Weiche Sterberate" und "Harte Sterberate" einzuführen und zu verwenden:

  • Methode (A) "Weiche Sterblichkeitsrate: Die Zahl der Verstorbenen, bezogen (geteilt durch) auf die Zahl der insgesamt Erkrankten.
  • Methode (B) "Harte oder endgültige Sterblichkeitsrate: Die Zahl der Verstorbenen bezogen auf (geteilt durch) die zusammengezählte Zahl der endgültig Gesundeten plus der "endgültig" Verstorbenen. (Formel: Verstorbene / (Gesundete+Verstorbene)).

Die von uns oben genannten Sterblichkeits-Zahlen sind nach der Methode B berechnet, da nur diese Zahl unserer Auffassung nach die "endgültigen" Verläufe beinhaltet. Und daher diese "harte Zahl" die "endgültig Gesundeten" mit der Zahl der "im Laufe der Krankheit verstorben" in Beziehung setzt.

Etliche Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Sterblichkeitsrate in Wirklichkeit sehr viel geringer als die "harte Sterblichkeitsrate" ist:

Wenn bspw. Menschen, die nur leicht an Corona erkrankt sind, gar nicht als krank erkannt wurden, dann ergibt sich fälschlicherweise eine zu hohe Sterblichkeit, weil die "unerkannt Gesundeten" ja nicht mitgezählt wurden. Und somit die Gestorbenen zu hoch gewichtet werden. Für die Mathematiker: Weil der Nenner im Bruch in der Realität größer sein dürfte und bei der Berechnung zu klein angesetzt ist).

Falls aber Menschen "unbemerkt" an Ciorona sterben, weil nicht alle im Land Verstorbenen post mortem - also nach ihrem Tod - auf Corona getestet werden, würde die Sterblichkeit zu gering berechnet werden. (Für die Mathematiker: Weil bei der Berechnung der Zähler im Bruch in der Realität zu klein angesetzt ist).

Um also eine möglichst realistische Sterblichkeit berechnen zu können, müssen zwei Voraussetzungen  erfüllt sein:

1.) Es muss flächendeckendeCorona-Tests über die gesamte Bevölkerung geben.

2.) Alle Verstorbenen müssen einem Corona-Test unterzogen werden.

In Südkorea, wo flächendecke Sreenings der Bevölkerung durchgeführt werden, und somit offenbar deutlich mehr Corona-Infizierte erkannt werden (als bspw. in China), liegt die Sterblichkeit deutlich unter derjenigen im chineischen Beinahe-Nachbarland. (Ob in Südkorea auch alle Verstorbenen auf Corona getestet werden, ist der Redaktion - Stand 14.03.2020- unbekannt).

In Italien, wo alle Verstorbenen post mortem - also nach dem Tod - auf Corona getestet werden, liegt die Sterblichkeit deutlich über dem weltweiten Durchschnitt. (Soweit die Redaktion bekannt ist, gibt es in Italien derzeit keine flächendeckende Corona-Screenings).

Die ganz aktuellen Zahlen weltweit und für die einzelnen Länder finden Sie bspw. auf den Homepages der John Hopkins Universität, der Internet-Plattform Worldometer oder der Weltgesundheitsorganisation WHO. (Links siehe oben).

Erstveröffentlichung: 15.03.2020

Jüngste Aktualisierung: 15.03.2020-13:39

Montag, 18. Januar 2021
17:47 Corona-Pandemie schlägt Pflegeheimbewohnern aufs Gemüt
In der Corona-Pandemie haben sich Lebensfreude und geistige Fähigkeiten von Seniorenheim-Bewohnern offenbar deutlich verschlechtert. Das ergab eine Studie, für die das Zentrum für Qualität in der Pflege deutschlandweit knapp 2.000 Mitarbeiter von Heimen und ambulanten Diensten befragt hat. [Weiterlesen]

11:29 So schützen FFP2-Masken am besten - Fälschung erkennen, richtig tragen
Ab heute gilt eine FFP2-Maskenpflicht in Bayern, für ganz Deutschland wird sie diskutiert. Worauf muss man achten, mit oder ohne Ventil, wie schützen sie am besten vor Corona? Alle Infos. [Weiterlesen]

10:22 Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis Mitte Februar vorstellbar
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kann sich vorstellen, dass die Corona-Maßnahmen bis Mitte Februar verlängert werden. Auf Unternehmen will er mehr Druck in Sachen Homeoffice machen. [Weiterlesen]
Freitag, 15. Januar 2021
09:51 Boris Palmer kritisiert Schul- und Kita-Schließung
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat die Schul- und Kitaschließungen wegen der Corona-Pandemie kritisiert. "Eine Gruppe, die selber von Corona kaum betroffen ist, trägt eine der größten Lasten der Pandemie-Abwehr. Das scheint mir nicht verhältnismäßig zu sein." [Weiterlesen]
Donnerstag, 14. Januar 2021
20:02 Regierung prüft Lockdown-Hammer: Kein Nahverkehr, Homeoffice-Pflicht, Ausgangssperre
Bundeskanzlerin Merkel will den Corona-Lockdown offenbar massiv verschärfen: So wird laut Medienberichten geprüft, den Nahverkehr mit Bus und Bahn komplett einzustellen. Auch eine Homeoffice-Pflicht und eine ganztägige Ausgangssperre sind im Gespräch. [Weiterlesen]
Mittwoch, 13. Januar 2021
17:57 Virusvarianten ab sofort gezielt diagnostizierbar
Die gezielte Diagnostik der Corona-Virus-Varianten aus Großbritannien und Südafrika sind ab sofort im Landesgesundheitsamt möglich, das teilt das Sozialministerium in einer Pressemitteilung mit. [Weiterlesen]

15:10 Zollernalbklinikum wehrt sich gegen Stigmatisierung von Pflegepersonal
Das Thema „Impfpflicht für Pflegende“ war der Grund für das spontane Pressegespräch des Zollernalbklinikums an diesem Mittwoch. Das Klinikum wollte vor allem zum Ausdruck bringen, dass es unter ihren Mitarbeitenden eine sehr große Impfbereitschaft gebe. [Weiterlesen]
Montag, 11. Januar 2021
16:47 Corona-Tote sichtbar machen - Kerzen auf dem Marktplatz
Unter der Überschrift "Corona-Tote sichtbar machen" hat eine Initiative über die sozialen Medien dazu aufgerufen, an prägnanten Plätzen in Städten und Gemeinden, jeden Sonntag zur Zeit des Sonnenuntergangs Kerzen aufzustellen. [Weiterlesen]

16:32 Click-and-Collect - Private Kunden dürfen wieder Waren bestellen und abholen
Seit Montag dürfen auch private Kundinnen und Kunden ihre vorbestellten Produkte wieder in den Geschäften abholen. [Weiterlesen]
Sonntag, 10. Januar 2021
13:08 Gesundheitsminister Lucha bittet beim Impfen um Geduld
Die Nachfrage ist momentan deutlich größer als das Angebot - viele Menschen, die sich gerne gegen das Corona-Virus impfen lassen wollen, zeigen sich deshalb enttäuscht. [Weiterlesen]
Mittwoch, 06. Januar 2021
17:25 Lockdown verlängert - Ministerpräsident Kretschmann stellt Maßnahmen vor
Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten haben sich am Dienstag getroffen, um ihr weiteres Vorgehen bezüglich der Corona-Pandemie zu besprechen. [Weiterlesen]
Dienstag, 05. Januar 2021
21:30 Bund und Länder suchen Schnelltest-Helfer für Heime
Bund und Länder suchen Freiwillige, die mithelfen, Besucher und Personal von Alten- und Pflegeheimen zu testen. Hilfsorganisationen haben zugesagt, die Schnelltest-Helfer zu schulen. [Weiterlesen]

21:18 Überbrückungshilfe III soll Betroffenen durch den Lockdown helfen
Die Überbrückungshilfe III soll Gewerbetreibenden durch den verlängerten Lockdown helfen. Doch wer Geld vom Staat will, braucht Geduld. Jetzt wird erstmal die Novemberhilfe ausbezahlt. Immerhin gab es schon Abschlagszahlungen. [Weiterlesen]

20:23 Das sind die verschärften Lockdown-Regeln im Überblick
Der Lockdown in Deutschland wird verlängert und verschärft. Ziel ist, die Kontakte so stark wie möglich zu reduzieren. Dies sind die neuen Corona-Vorschriften im Einzelnen: [Weiterlesen]

17:38 Lockdown verlängert, Schulen bleiben zu
Medienberichten zufolge soll der Lockdown noch bis Ende Januar verlängert werden. Auch die Schulen sollen bis dahin nicht wieder öffnen. [Weiterlesen]

16:53 Weiter mit Wechselunterricht? - Stoch und Holmberg im Gespräch mit Bildungsexperten
Bis zum Ende der Woche sind die Schulen bundesweit und somit auch in Baden-Württemberg noch geschlossen. Aber wie solle es nach dem harten Lockdown weitergehen? [Weiterlesen]

15:32 Einschränkungen des Bewegungsradius auf 15 km
Bund und Länder haben sich auf weitere Einschränkungen bei der Bewegungsfreiheit geeinigt. Der Radius soll in Corona-Hotspots auf 15 Kilometer begrenzt werden. [Weiterlesen]

14:06 Arbeitsmarkt auch in der Krise robust
Wie die Agentur für Arbeit Reutlingen mitteilt, zeigt sich der regionale Arbeitsmarkt auch in der Krise robust. Ohne das Instrument der Kurzarbeit sähen die Zahlen aber sicherlich anders aus, betont der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Reutlingen, Wilhelm Schreyeck.

11:51 Das sollten Unterhaltspflichtige und Unterhaltsberechtigte jetzt beachten
In der Corona-Krise wird von allen Solidarität gefordert. Unterhaltspflichtige sehen sich einseitig in die Pflicht genommen. Das führt zu Reibereien zwischen den Partnern, insbesondere bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder wenn Einkommen weggebrochen ist. Die Frage ist, klagen oder kleinbeigeben, auch wenn der notwendige Eigenbedarf unterschritten wird und auf bessere Zeiten hoffen? [Weiterlesen]
Montag, 04. Januar 2021
10:51 Vertrauen der Deutschen zu politischen Institutionen hoch
Nach Ausbruch der Corona-Pandemie war im Mai das Vertrauen der Deutschen zu fast allen politischen Institutionen stark gewachsen. An diesem großen Vertrauen hat sich im Verlauf der Corona-Krise nichts geändert. Zum Jahreswechsel ergeben sich im aktuellen Vertrauens-Ranking bei der Beurteilung der politischen Institutionen gegenüber dem Mai 2020 kaum Veränderungen. [Weiterlesen]
Montag, 21. Dezember 2020
15:29 Zulassung empfohlen: Grünes Licht für Corona-Impfstoff in der EU
Die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema empfiehlt der EU-Kommission die Zulassung des ersten Corona-Impfstoffs. Damit könnten in der Region nach Weihnachten die ersten Personen geimpft werden. [Weiterlesen]

11:16 Reisende aus London müssen sich am Flughafen Stuttgart testen lassen
Wegen der mutierten Variante des Coronavirus dürfen in Deutschland vorerst keine Flugzeuge aus Großbritannien mehr landen. Auch in Stuttgart mussten sich ankommende Fluggäste aus London testen lassen. [Weiterlesen]
Samstag, 19. Dezember 2020
16:00 Eltern erhalten Entschädigung bei Kita- und Schulschließungen
Eltern haben Anspruch auf eine Entschädigung, wenn ihre Kinder aus Gründen des Infektionsschutzes nicht in die Schule oder Kita können. Einem entsprechenden Gesetzesbeschluss des Bundestages hat der Bundesrat am 18. Dezember 2020 zugestimmt. [Weiterlesen]
Freitag, 18. Dezember 2020
16:58 Rundgang durch das Impfzentrum in der Paul Horn-Arena
Nach Weihnachten sollen die ersten Corona-Impfungen gemacht werden. In der Tübinger Paul Horn-Arena sind die Umbauten zu einem großen Impfzentrum in vollem Gange. Wir waren für Sie vor Ort und haben uns in der Halle einmal umgeschaut. [Weiterlesen]

14:28 CureVac-Gründer Dr. Ingmar Hoerr wird Ehrenbürger von Tübingen
Die Universitätsstadt Tübingen verleiht Dr. Ingmar Hoerr das Ehrenbürgerrecht. Das hat der Gemeinderat am Donnerstag, 17. Dezember 2020, mit großer Mehrheit beschlossen. [Weiterlesen]

14:00 Impfungen beginnen nach Weihnachten - Alle Infos zum Impfplan
Die Impfungen gegen das Coronavirus sollen direkt nach den Weihnachtsfeiertagen beginnen. Bis Ende Januar sollen deutschlandweit bis zu vier Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Für wen und wo? Alle Infos zum Impfplan der Bundesregierung hier. [Weiterlesen]
Dienstag, 15. Dezember 2020
19:57 So läuft die Impfstoff-Zulassung genau: Alle Schritte im Überblick
Europa wartet auf den Corona-Impfstoff - doch erstmal muss die EU ihn zulassen. Wie genau das Zulassungsverfahren abläuft, zeigen wir hier. [Weiterlesen]

19:44 EU beschleunigt Zulassungsverfahren für Corona-Impfstoff
Die Europäische Arzneimittel-Agentur will ihre Prüfung des Corona-Impfstoffs nun doch früher abschließen: Termin soll der 21. Dezember sein. Die ersten Europäer könnten noch vor Jahresende geimpft werden. [Weiterlesen]

15:07 "Corona hat Tourismus voll getroffen": Guido Wolf zur Situation der Branche
„Corona hat den Tourismus im Land voll getroffen“, so beschreibt Tourismusminister Guido Wolf die Sommerbilanz der Branche. Vor allem die Bereiche, die auf den Geschäfts- und Städtetourismus angewiesen sind, erfuhren laut Wolf starke Einbußen. [Weiterlesen]
Montag, 14. Dezember 2020
10:51 CureVac Impfstoff in letzter Studienphase
Am Uniklinikum Tübingen beginnt die dritte und letzte Studienphase zur Zulassung des Impfstoffs des Unternehmens CureVac gegen das Coronavirus. Ziel der dritten Phase ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs zu beweisen. [Weiterlesen]
Sonntag, 13. Dezember 2020
12:37 Politik will Handel für Lockdown-Ausfälle entschädigen
Der harte Lockdown im Weihnachtsgeschäft dürfte den Handel schwer treffen. Die Politik hat weitere Hilfen für betroffene Betriebe und Soloselbstständige angekündigt. [Weiterlesen]

12:19 Schulen und Kitas werden ab Mittwoch geschlossen
Bund und Länder setzen die Präsenzpflicht an den Schulen aus. Ab Mittwoch sollen Kinder soweit möglich zuhause betreut werden. Doch es gibt Ausnahmen. [Weiterlesen]

12:11 Lockdown-Übersicht: Welche Geschäfte schließen, welche offen bleiben
Ab Mittwoch gilt ein harter, bundesweiter Lockdown. Unsere Übersicht zeigt genau, welche Geschäfte schließen müssen und welche offen bleiben. [Weiterlesen]

12:04 Das sind die Regeln für Familientreffen an Weihnachten
Weihnachten muss in diesem Jahr in deutlich kleinerem Rahmen gefeiert werden. Jeder Haushalt darf genau vier Gäste zuzüglich Kinder empfangen. Die Regeln im Einzelnen: [Weiterlesen]

11:52 Verkauf von Feuerwerk in diesem Jahr verboten
Der Handel darf in diesem Jahr vor Silvester kein Feuerwerk verkaufen. Das Verbot ist Teil der Corona-Maßnahmen mit einem harten Lockdown. Dieser umfasst auch Regelungen für Silvester. [Weiterlesen]

11:44 Harter Lockdown mit Ladenschließungen ab Mittwoch - ALLE Regelungen im Überblick
Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben einen harten Lockdown beschlossen. Vom 16. Dezember bis 10. Januar dürfen nur Geschäfte für den täglichen bedarf öffnen. An Silvester und Neujahr sind Menschenansammlungen verboten, Feuerwerk darf nicht verkauft werden. In Seniorenheimen wird es Pflichttests geben. [Weiterlesen]

11:16 "Ab Mittwoch ist Deutschland dicht" - Drastische Verschärfung der Corona-Maßnahmen
"Ab Mittwoch ist Deutschland dich" - So könnte man die heutigen Beschlüsse von Bundeskanzlerin Merkel und der Ministerpräsidenten der Bundesländer auf den Punkt bringen. Für Weihnachten gibt es bei den Besuchen Ausnahmen, nicht aber für Silvester und Neujahr. Ab Mittwoch, 16.12. wird de Einzelhandel geschlossen. Ausnahmen gelten nur noch für Lebensmittel und dringende Waren. Böllern verboten. Lesen Sie hier, was Merkel, Müller, Scholz und Söder sagen. Wir aktualisieren laufend aus der Live-Pressekonferenz: [Weiterlesen]
Freitag, 11. Dezember 2020
15:58 Ministerpräsidenten wollen bundesweiten Corona-Lockdown
Ein harter Lockdown in Deutschland wird immer wahrscheinlicher. Die Ministerpräsidenten wollen noch am Wochenende mit Kanzlerin Merkel darüber beraten. [Weiterlesen]

14:45 Landesweite Ausgangsbeschränkungen festgelegt
Aufgrund der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen in Baden-Württemberg haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl heute neue Maßnahmen zur Einschränkung des Pandemiegeschehens verkündet. Die Details sehen Sie jetzt. [Weiterlesen]

09:11 Nach Weihnachten "harter Lockdown" in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg geht nach Weihnachten in einen "harten Lockdown". Ministerpräsident Kretschmann betont: "Die Lage ist leider alarmierend", man müsse die Maßnahmen drastisch verschärfen. [Weiterlesen]

08:54 Baden-Württemberg plant ganztägige Ausgangsbeschränkungen
Die Landesregierung von Baden-Württemberg will die Corona-Maßnahmen verschärfen: Offenbar sind bald ganztägige Ausgangsbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre geplant. Heute werden die Maßnahmen wohl verkündet werden. [Weiterlesen]
Donnerstag, 10. Dezember 2020
10:43 Forderung nach härteren Corona-Maßnahmen nimmt deutlich zu
In dieser Woche halten so viele wie noch nie (84 Prozent) das Thema "Corona" für das wichtigste politische Problem in Deutschland. Mit 59 Prozent im ZDF Politbarometer hat auch der Anteil in der Bevölkerung weiter zugenommen, der seine Gesundheit durch das Corona-Virus gefährdet sieht. [Weiterlesen]
Sonntag, 06. Dezember 2020
14:20 Bayern kündigt Ausgangssperren für Corona-Hotspots an
Wie Baden-Württemberg verschärft nun auch Bayern die Regelungen für Corona-Hotspots, allerdings drastischer: Es soll Ausgangssperren geben. Erneut wird der Katastrophenfall ausgerufen. [Weiterlesen]
Donnerstag, 03. Dezember 2020
19:14 Behörde erlaubt dm Verkauf von Corona-Antikörpertest
Das Regierungspräsidium Tübingen hat der Drogeriemarkt-Kette dm den strittigen Verkauf eines Coronavirus-Antikörpertests erlaubt. Wir zeigen, wann er Sinn macht - und wann nicht. [Weiterlesen]

16:12 Forderungen nach kurzen, harten Maßnahmen statt langem Teil-Lockdown
Der Teil-Lockdown ist bis zum 10. Januar verlängert worden. Nun mehren sich aber Stimmen, besser härtere, aber kürzere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Zahlen zu ergreifen. [Weiterlesen]
Dienstag, 01. Dezember 2020
18:46 Weihnachtsferien beginnen doch nicht früher, Schulfrei dennoch möglich
Die Weihnachtsferien beginnen in Baden-Württemberg nun doch am 23. Dezember. Schüler müssen nach dem 18.12. aber nicht mehr in die Schule. [Weiterlesen]

17:51 Uniklinik Tübingen testet selbst entwickelten Corona-Impfstoff
Die Universitätsklinik in Tübingen entwickelt einen eigenen, potenziellen Corona-Impfstoff. Demnächst startet eine erste klinische Testreihe. [Weiterlesen]
Donnerstag, 26. November 2020
06:03 Teil-Lockdown verlängert, Corona-Maßnahmen teilweise verschärft
Der Teil-Lockdown soll bis vor Weihnachten verlängert werden, teilweise mit strengeren Auflagen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Zu Weihnachten gibt es Sonderregeln. Eine Übersicht. [Weiterlesen]
Mittwoch, 25. November 2020
18:01 Teil-Verbot von Silvester-Feuerwerk beschlossen
Die Ministerpräsidenten haben bei ihrem Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel ein Teil-Verbot von Feuerwerk beschlossen. Auf belebten Plätzen darf nicht geböllert werden. [Weiterlesen]
Dienstag, 24. November 2020
15:47 Weihnachtsferien werden verlängert: Kontakte sollen reduziert werden
Die Weihnachtsferien werden zum Schutz vor Corona-Infektionen in ganz Baden-Württemberg verlängert, das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der heutigen Regierungspressekonferenz bekanntgegeben. [Weiterlesen]

(Mittwoch, 18.03.20 - 10:35 Uhr   -   80370 mal angesehen)

WERBUNG:

blog comments powered by Disqus
WERBUNG: