Wissenschaft und Forschung

Tübingen

Krallentiere lebten im Allgäu

Sie sehen aus wie eine Mischung aus Pferd und Gorilla: Krallentiere, nahe Verwandte der heutigen Pferde, Nashörner und Tapire.
Universität Tübingen

Vor zwei Millionen Jahren starben sie aus. Dass sie vor 11,5 Millionen Jahren auch im heutigen Allgäu zu Hause waren, das haben jetzt Wissenschaftler aus Tübingen und Südafrika herausgefunden. Sie hatten Zähne und Fingerknochen einer Gattung mit Namen Anisodon geborgen. Diese außergewöhnlichen Pflanzenfresser lebten in waldreichen Gegenden und sind so wie heutige Menschenaffen auf Knöcheln gegangen. Ihre gewaltigen Krallen nutzten sie vermutlich, um Blätter und Äste von den Bäumen zu holen und sogar kleinere Bäume auszureißen.

(Montag, 06.05.24 - 14:43 Uhr   -   1345 mal angesehen)

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