Wissenschaft und Forschung

Aktuelle Nachrichten


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Polizeiabsperrung Foto: pixelio.de - Falk Jaquart

Stiftung Deutsche Depressionshilfe: Depression nicht Ursache für Amoklauf

Eine Depression des Täters kommt nach Ansicht der Stiftung Deutsche Depressionshilfe nicht als Ursache für den Amoklauf in München in Frage. "Selbst wenn der Amokläufer wegen einer Depression behandelt worden ist, so heißt dies nicht, dass diese bei der Tat eine Rolle gespielt hat", betont Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.   [mehr]

(Sonntag, 24.07.16 - 11:25 Uhr    -    289 mal angesehen)

Supermarkt

Studie: Morgenrituale - Wie verhalten sich die Deutschen im Supermarkt ?

18. Juli 2016 - Eine aktuelle Studie untersucht erstmals Verhaltensweisen der Deutschen bei ihrem Einkauf. Es wird aufgedeckt, wie sie es mit der Ehrlichkeit beim Bezahlvorgang nehmen und was mit Produkten passiert, die sich schon im Einkaufskorb befinden aber doch nicht mehr benötigt werden. Und wie war das mit dem Warentrenner - hätte der Vordermann diesen nicht bereits auf dem Band platzieren sollen?   [mehr]

(Montag, 18.07.16 - 08:49 Uhr    -    438 mal angesehen)

Social Media

Sport und Social Media

Vielfalt in sozialen Medien, Vielfalt durch soziale Medien. Das war jetzt Thema des zweiten Social Media and Sports Day am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen.   [mehr]

(Dienstag, 12.07.16 - 14:55 Uhr    -    376 mal angesehen)

News-Schrift vor Weltkarte

25 Jahre Flamingo-Anlage im Zoo Basel - 550 Rosaflamingos für den Artenschutz

Vor 25 Jahren, am 27. Juni 1991, wurde die Anlage für die Rosaflamingos im Zoo Basel eröffnet. 96 Vögel zogen damals auf das Gelände, in dessen Planung die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung eingeflossen waren. Seit Eröffnung stieg die Anzahl jährlich schlüpfender Jungvögel sprunghaft an. Dieses Jahr sind in der heute rund 120 Adultvögel zählenden Gruppe bereits wieder 25 Junge geschlüpft. Insgesamt brachte es der Nachwuchs über die Jahre auf über 550 Flamingos. Diese wurden großteils zum Aufbau neuer Zuchtgruppen an andere Zoos abgegeben.   [mehr]

(Donnerstag, 23.06.16 - 12:21 Uhr    -    331 mal angesehen)

Schwarzwald Foto: pixelio.de - Rainer Sturm

Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis - Landwirtschaft mitgebracht

06.06.2016. Verschiedene Teile Europas wurden bereits vor rund 8000 Jahren von Bauern aus der nördlichen Ägäis besiedelt. Die Menschen wanderten aus dem Norden Griechenlands und der nordwestlichen Türkei nach Mitteleuropa und Spanien ein und brachten ihre sesshafte Lebensweise und landwirtschaftliche Praktiken mit in die zentraleuropäischen und mediterranen Gebiete, in denen jungsteinzeitliche Jäger-und-Sammler-Gesellschaften lebten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die ein internationales Team um die Mainzer Palaeogenetiker erstellt hat und die diese Woche in dem Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences erscheint.   [mehr]

(Montag, 06.06.16 - 22:05 Uhr    -    893 mal angesehen)

Urwald

Verdienstorden für Affenforscherin Julia Fischer: Innovative Forschung über Kommunikation, Sozialverhalten & Intelligenz von Primaten

06.06.2016. Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, hat heute den Verdienstorden des Landes Niedersachsen an Julia Fischer verliehen. Die Professorin für Kognitive Ethologie forscht und lehrt an der Universität Göttingen und am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) und leitet eine Forschungsstation im Senegal. Gewürdigt wurde Fischers innovative Forschung im Bereich Kommunikation, Sozialverhalten und Intelligenz von Primaten und ihre vorbildliche Bereitschaft, ihre Erkenntnisse mit der Öffentlichkeit zu teilen.   [mehr]

(Montag, 06.06.16 - 16:56 Uhr    -    917 mal angesehen)

Wurst Schinken

Listerien-Fund in Großmetzgerei - Rund 80 Infektionen in Baden-Württemberg

Wurst aus einer oberbayerischen Großmetzgerei soll für bis zu 80 Fälle von Listerien-Infektionen in Baden-Württemberg verantwortlich sein. Acht der bundesweit erkrankten Personen sind gestorben, bei vier von ihnen wird die Listeriose als hauptsächliche Todesursache angesehen. Gegen die Großmetzgerei Sieber in Geretsried, die bundesweit mehrere Einzelhandels-Ketten beliefert, wurde ein Produktionsverbot verhängt - dagegen klagt die Firma jedoch. Lesen Sie hier, wie die Behörden dem Betrieb auf die Spur kamen.   [mehr]

(Mittwoch, 01.06.16 - 22:06 Uhr    -    1512 mal angesehen)

Ausstellung Keltenfürstin

Mehr als 13.500 Besucher sahen Keltenfürstin

Zweieinhalb Wochen lang gastierte die Keltenfürstin in einem Sonderausstellungs-Container in Hülben, unmittelbar neben dem Heidengraben. Jetzt ist die Ausstellung vorbei, und die Exponate wandern wieder in die Magazine des Landesamts für Denkmalpflege. 13.500 Besucher sahen die Keltenfürstin - das übertraf sogar die kühnsten Erwartungen von Landesamt und Gemeinde Hülben. Von den vier Orten, an denen die Wanderausstellung gastierte, war nur der Stuttgarter Schlossplatz knapp besser besucht.   [mehr]

(Montag, 30.05.16 - 17:40 Uhr    -    675 mal angesehen)

Demo gegen Tierversuche

Aktionstag gegen Tierversuche

Tierschützer und Aktivisten aus ganz Deutschland waren am Samstag nach Tübingen gekommen, um mit einem Aktionstag gegen die Tierversuche des Tübinger Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik zu demonstrieren.   [mehr]

(Sonntag, 29.05.16 - 16:54 Uhr    -    1035 mal angesehen)

News-Schrift vor Weltkarte

Auslöser für Multiple Sklerose entdeckt: Blutgerinnungsfaktor ist entscheidend

26.05.2016. Es könnte der entscheidende Durchbruch sein für die Frage, was die Multiple Sklerose (MS) auslöst: Erstmals konnten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Verbund mit Kollegen der Universität Münster einen Zusammenhang nachweisen zwischen dem Blutgerinnungssystem und dem Entstehen von MS. Darüber berichtet das Fachmagazin Nature Communications in seiner aktuellen Ausgabe. Ein neuer Ansatz in der MS-Therapie sei möglich; dafür würden allerdings einige Jahre Zeit benötigt.   [mehr]

(Freitag, 27.05.16 - 12:33 Uhr    -    2446 mal angesehen)

Antibiotika

Chronische Krankheiten auf dem Vormarsch: Kongress befasst sich mit gesundheitlichen Herausforderungen in Afrika

Weltweit nehmen die Resistenzen von Krankheitserregern gegen Antibiotika dramatisch zu. Auch nicht ansteckende Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs verzeichnen weltweit Zuwächse. Auf einer Tagung der Netzwerks EPN mit Sitz in Nairobi diskutieren in Tübingen Ärzte und Pharmazeuten aus Europa, Afrika und Asien über Konsequenzen und Lösungsansätze. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission mit Sitz in Tübingen, kurz Difäm, richtet die Tagung aus - gemeinsam mit dem Pharmazeutischen Institut der Uni Tübingen.   [mehr]

(Donnerstag, 19.05.16 - 15:24 Uhr    -    1969 mal angesehen)

Alter Mann im Heim

Alzheimer-Früherkennung: Zehn Zeichen, auf die Sie achten sollten

Viele Menschen haben Angst, an Alzheimer zu erkranken. Aber wodurch unterscheiden sich normale altersbedingte Veränderungen von Alzheimer-Symptomen? Muss man sich schon Sorgen machen, wenn man mal den Autoschlüssel verlegt oder den Namen eines Bekannten vergisst? Welche Veränderungen wirklich auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen können, wissen noch zu wenige Menschen. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) stellt zehn Symptome vor, die Anzeichen für eine Erkrankung sein können.   [mehr]

(Donnerstag, 19.05.16 - 12:43 Uhr    -    1000 mal angesehen)

Paar am Meer

Je emotionaler die Konflikte, desto höher das Trennungsrisiko - Studie: Scheitern der Beziehung kann über Stimmfrequenz und Cortisolspiegel vorhergesagt werden.

19.05.2016. Sehr emotional ausgetragene Konflikte mit erhobener Stimme können in einer Partnerschaft auf eine baldige Trennung oder Scheidung hindeuten. Dies gilt jedenfalls für Frauen. Bei Männern ist ein erhöhter Spiegel des Stresshormons Cortisol während des Ehestreits ein möglicher Hinweis auf ein bevorstehendes Scheitern der Beziehung. Dies ergab eine aktuelle Langzeitstudie, in der Wissenschaftler untersuchten, inwieweit Parameter wie Stimmfrequenz, Blutdruck oder Cortisolspiegel Trennungen vorhersagen können. Das Risiko der Trennung lässt sich aber auch verringern: Bei jungen Ehen führt vorsorgliches Konflikttraining zu einer stabileren und dauerhaften Beziehung.   [mehr]

(Donnerstag, 19.05.16 - 08:46 Uhr    -    523 mal angesehen)

Herz

Herz und Psyche in enger Verbindung: Verantwortlich ist wohl das Stresshormon Cortisol

19.03.2016. Ob Schönes unser Herz höher schlagen lässt, etwas Trauriges uns das Herz bricht, oder ob wir uns etwas zu Herzen nehmen - in unserem Sprachgebrauch besteht zwischen Psyche und Herz eine enge Verbindung. Dass darin mehr als nur ein Körnchen Wahrheit liegt, ist in der Medizin mittlerweile eine anerkannte Tatsache: Psychische Leiden und Herzkrankheiten bedingen sich oft gegenseitig. Auf welchen Mechanismen dieser Zusammenhang beruht, zeigt eine aktuelle Studie: Das Stresshormon Cortisol könnte dafür verantwortlich sein, dass Depressionen mit einem erhöhten Risiko für koronare Herzkrankheiten einhergehen und diese Erkrankungen bei depressiven Menschen zudem häufiger tödlich verlaufen. In weiteren Studien soll nun geklärt werden, ob eine medikamentöse Behandlung zur Normalisierung des Cortisolspiegels eine koronare Herzerkrankung günstig beeinflussen kann.   [mehr]

(Donnerstag, 19.05.16 - 08:25 Uhr    -    843 mal angesehen)

Senior am Computer

Wirksamkeit der Online-Psychotherapie: Therapiekontakt bleibt wichtig

19. März 2016. Ob Angststörung, Depression oder Burnout - für Betroffene bedeutet der Gang zum Therapeuten nicht nur große Überwindung, er wird auch erschwert durch lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz. Vermehrt kommen bei der Behandlung psychischer Erkrankungen deshalb auch onlínebasierte Programme zum Einsatz, die leicht zugänglich und mitunter auch anonym zu nutzen sind. Psychologische Onlineprogramme seien eine vielversprechende Option zur Selbsthilfe, Nachsorge und Therapieunterstützung, jedoch kein Ersatz für eine Psychotherapie, betonen Experten anlässlich des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Studien zeigten, dass auch bei Onlineprogrammen der Kontakt zu einem Therapeuten entscheidend ist.   [mehr]

(Donnerstag, 19.05.16 - 07:44 Uhr    -    759 mal angesehen)

Wolf

NABU erfreut über ersten Nachweis eines lebenden Wolfes in Baden-Württemberg

17.05.2016. Aus Sicht des NABU Baden-Württemberg ist der aktuelle Nachweis des ersten lebendigen Wolfes im Südwesten seit 150 Jahren sowohl ein Grund zur Freude als auch eine Mahnung. "Natürlich freuen wir uns über diese Entdeckung. Einmal mehr zeigt sich, dass die Wölfe nach und nach in ihre alte Heimat im Südwesten zurückkehren. Jetzt gilt es, diesen faszinierenden Tieren das Überleben zwischen Bodensee und Odenwald zu ermöglichen - und gleichzeitig die Interessen der Tierhalterinnen und Tierhalter zu wahren. In Baden-Württemberg muss Platz sein für beides: für Weidetiere und für Wölfe", sagt NABU-Waldreferent Johannes Enssle.   [mehr]

(Dienstag, 17.05.16 - 15:42 Uhr    -    563 mal angesehen)

Wolf

Erster lebender wilder Wolf im Ländle - Minister Hauk: Sichtung im Bereich der Baar bestätigt

17.05.2016. Der Wolf ist zurück in Baden-Württemberg. Das teilte Landwirtschaftsminister Peter Hauk heute in Stuttgart mit: ""Ich freue mich darüber, dass der Wolf bei uns wieder heimisch wird." Die Verbände der Nutztierhalter seien durch das Ministerium informiert worden. In den vergangenen Tagen waren im Bereich der Baar Sichtungen eines "wolfsähnlichen Tieres" gemeldet worden. Nach der Auswertung des vorhandenen Bildmaterials konnten die Experten heute sicher bestätigen, dass es sich dabei um einen Wolf handelt.   [mehr]

(Dienstag, 17.05.16 - 15:40 Uhr    -    678 mal angesehen)

Blutzucker-Messgeräte-Hersteller geht gegen Ulmer Prüflabor vor

Ein Hersteller von Blutzucker-Messgeräten hat dem Institut für Diabetes-Technologie Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH an der Universität Ulm (IDT) per einstweiliger Verfügung untersagt, Testergebnisse seiner Produkte unter Nennung des Herstellernamens, des Produktes oder des Vertriebsweges auf dem Diabetes Kongress 2016 zu veröffentlichen. Hintergrund der Auseinandersetzung: Die Testung einer Charge von Blutzuckerstreifen durch das IDT hatte ergeben, dass die Messungenauigkeit der Produkte dieses Herstellers erheblich war und die Sicherheit der Diabetespatienten gefährden könnte.   [mehr]

(Sonntag, 15.05.16 - 16:41 Uhr    -    721 mal angesehen)

Keltenausstellung

Keltenfürstin gastiert am Heidengraben

Ihr Name kennt niemand, und doch ist sie ein Star: die Frau, die ab Donnerstag für zweieinhalb Wochen in Hülben gastiert. Dabei ist sie schon sehr alt. Gestorben ist sie im Jahr 583 vor Christus. Gelebt hat sie auf der Heuneburg. Die Rede ist von der Keltenfürstin - besser gesagt, von ihren Grabbeigaben. Der Container mit der entsprechenden Wanderausstellung steht jetzt am Hülbener Sportgelände - nur wenige hundert Meter vom ebenfalls keltischen Heidengraben entfernt.   [mehr]

(Mittwoch, 11.05.16 - 15:46 Uhr    -    1794 mal angesehen)

Spinnenfund in Banane ungeklärt

Der Spinnenfund in einer Banane, der Ende April in Tailfingen für Aufsehen sorgte, kann nicht mehr näher bestimmt werden.   [mehr]

(Dienstag, 10.05.16 - 10:23 Uhr    -    633 mal angesehen)

Zebrafische Foto: pixelio.de - P-v-K

Heidelberger Forscher entschlüsseln Selbstheilungsprozess bei Fischen

Stammzellen im Körper können so stimuliert werden, dass sie beginnen, Fehler selbständig zu korrigieren - bislang ist dies lediglich eine Vorstellung in Science-Fiction-Filmen. Dennoch hofft die Wissenschaft, dass es einmal möglich sein wird, zerstörte Zellen im Körper gezielt zu ersetzen. Sie schauen dabei auf die Netzhaut des Fisches: Im Gegensatz zum Menschen sind Fische in der Lage, alle Nervenzellen der Netzhaut nach Verletzungen komplett zu regenerieren. Wie diese Regeneration ausgelöst wird, haben jetzt Wissenschaftler am Centre for Organismal Studies der Universität Heidelberg mit Untersuchungen am Modellorganismus des Medaka-Fisches entschlüsselt.   [mehr]

(Samstag, 07.05.16 - 12:19 Uhr    -    727 mal angesehen)

Senior am Computer

Online-Training hilft Depression zu verhindern

Ein internationales Forscherteam hat weltweit erstmalig nachgewiesen, dass Depressionen mithilfe eines Online-Trainings wirksam verhindert werden können. Die Studie, an der 406 Probanden teilnahmen, ist ein Gemeinschaftsprojekt von Forschern der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Leuphana Universität Lüneburg und der Freien Universität Amsterdam in Zusammenarbeit mit der Barmer GEK.   [mehr]

(Dienstag, 03.05.16 - 21:55 Uhr    -    762 mal angesehen)

Untersuchung beim Arzt

Bundesärztekammer fordert Streichung von Gesundheitsstandards aus Handelsabkommen TTIP

Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery fürchtet, die USA könnten mit dem Handelsabkommen TTIP die Standards des Gesundheitswesens in Deutschland schleifen. Vor dem Hintergrund der von Greenpeace offengelegten TTIP-Verhandlungsdokumente erklärt Montgomery: "Wir fordern die europäischen Verhandlungsführer dazu auf, mit sofortiger Wirkung alle Gesundheitsdienstleistungen, -standards und -leitlinien aus den TTIP-Verhandlungen zu streichen."   [mehr]

(Dienstag, 03.05.16 - 14:41 Uhr    -    823 mal angesehen)

Schwarzwald Foto: pixelio.de - Rainer Sturm

"Halbherzig nachhaltig" - Lob & Kritik gleichermaßen: BUND zum grün-schwarzen Koalitionsvertrag:

03.05.2016. Der BUND begrüßt Nachhaltigkeit als Leitmotiv des Koalitionsvertrages, kritisiert jedoch die konkrete Umsetzung: Dass Grün-Schwarz Nachhaltigkeit und den Schutz von Umwelt, Natur und Klima als zentrales politisches Leitmotiv im Koalitionsvertrag voranstellen, begrüßt der BUND in Baden-Württemberg demnach. Mit einem Kohleausstieg erst im Jahr 2050 stelle sich die grün--schwarze Landesregierung aber ihrer Verantwortung nicht.   [mehr]

(Dienstag, 03.05.16 - 11:36 Uhr    -    590 mal angesehen)

Schüler im Unterricht

"Kein Schulfrieden für Baden-Württemberg" - Koalitionsvertrag: Junge Liberale kritisieren grün-schwarze Pläne zur Bildungspolitik

03.05.2016. Die Jungen Liberalen haben den grün-schwarzen Koalitionsvertrag für Baden-württemberg heftig kritisiert. Zum Inhalt des grün-schwarzen Koalitionsvertrages sagt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Baden-Württembergs Marcel Aulila: "Die Bezeichnung Kiwi trifft es ganz gut: ganz viel grün und nur ein paar schwarze Punkte. Das entspricht ungefähr der inhaltlichen Gewichtung im grün-schwarzen Koalitionsvertrag."   [mehr]

(Dienstag, 03.05.16 - 10:56 Uhr    -    571 mal angesehen)

Schüler im Unterricht

GEW zum grün-schwarzen Koalitionsvertrag: Bildungspolitische Reformen ohne Sparkurs fortsetzen - "Eingangsbesoldung für Lehrer anheben!"

03.05.2016. Die Bildungsgewerkschaft GEW als größte bildungspolitische Interessenvertretung in Baden-Württemberg warnt vor Rückschritten bei den begonnenen Reformen und bietet der neuen grün-schwarzen Landesregierung in Baden-Württemberg eine enge Zusammenarbeit an. "Kinder und Jugendliche, Eltern, Studierende und Lehrkräfte wollen eine Fortsetzung der Reformen in Kitas, Schulen und Hochschulen. Dafür gibt der Koalitionsvertrag erste Signale. Die Vereinbarung von heute muss sich jetzt in den nächsten fünf Jahren bewähren. Qualität in der Bildung geht nicht zum Nulltarif, eine Streichung von Lehrerstellen wird zum Beispiel bis 2021 nicht möglich sein. Ausgerechnet in der Frühen Bildung und in Grundschulen ist ein Ausbau der Qualität nicht erkennbar", sagte am Montag (02.05.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.   [mehr]

(Dienstag, 03.05.16 - 11:26 Uhr    -    548 mal angesehen)

Koalitionsverhandlungen

Lob vom NABU für Grün-Schwarz: "Wichtige Forderungen im Koalitionsvertrag erfüllt"

03.05.2016. Der NABU begrüßt, dass eine nachhaltige Entwicklung und die Bewahrung der Schöpfung tragende Säulen des Koalitionsvertrags sind. "Es ist richtig und wichtig, dass die künftige grün-schwarze Regierung Verantwortung für den Schutz der biologischen Vielfalt übernimmt, die Naturschutzstrategie umsetzt, mehr Personal für den Naturschutz einplant und die Naturschutzmittel von 60 auf 90 Millionen Euro im Jahr erhöht. Damit entsprechen die Koalitionspartner zentralen Forderungen des NABU", sagt der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann. Auch das Vorhaben, die naturfördernde Landwirtschaft zu stärken, wertet Baumann positiv. Der NABU äußerte allerdings auch zwei Kritikpunkte am grün-schwarzen Koalitionsvertrag:   [mehr]

(Dienstag, 03.05.16 - 10:37 Uhr    -    407 mal angesehen)

Sporttag in Ehestetten

Körperliche Inaktivität erhöht das Thromboserisiko -Moderates Training führt rasch zu positiven Ergebnissen

03.05.2016. Frauen mit geringer körperlicher Fitness weisen eine signifikant höhere Thrombozyten-Aktivierung auf als Frauen mit durchschnittlicher oder sehr guter Fitness. Das ist das zentrale Ergebnis einer vom Österreichischen Herzfonds unterstützten Studie mit 62 jungen Frauen, die von den Forschungsgruppen um Ivo Volf (Institut für Physiologie der MedUni Wien) und Rochus Pokan (Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien) durchgeführt wurde. Die Aktivierung von Thrombozyten (Blutplättchen) kann zur Bildung potenziell lebensbedrohender Thromben führen. Diese Blutgerinnsel können Blutgefäße verstopfen (Thrombose) und den Ausfall der Blutversorgung von Organen bewirken.   [mehr]

(Dienstag, 03.05.16 - 10:26 Uhr    -    758 mal angesehen)

Neandertaler

Neandertaler wegen zu flexibler Ernährung ausgestorben

Neandertaler und moderne Menschen unterschieden sich in ihrer Ernährungsweise. Zu diesem Ergebnis kommt eine Gruppe von Wissenschaftlern in Tübingen, Leipzig und Fayetteville in Arkansas.   [mehr]

(Donnerstag, 28.04.16 - 15:09 Uhr    -    572 mal angesehen)

Rauchender Schornstein eines Kraftwerks

China will umweltfreundlicher werden

China will als bevölkerungsreichstes Land umweltfreundlicher werden und auch den Ausstoß an Klimagasen verringern. Darauf hat Shi Mingde, Botschafter Chinas in Deutschland, im Gespräch mit der Berliner Tageszeitung "neues deutschland" verwiesen.   [mehr]

(Mittwoch, 27.04.16 - 07:08 Uhr    -    608 mal angesehen)

Beine

Jeden Tag einen Millimeter größer - Künstliche Beinverlängerung mit Magnettechnik

Es gibt nur wenige Zentren in Deutschland, die darauf spezialisiert sind: die künstliche Verlängerung der Beine. Mit neuen Therapiemethoden können Beinknochen um acht Zentimeter und mehr wachsen, etwa um Geburtsfehler, Folgen von Wachstumsstörungen oder von Unfällen auszugleichen. Für immer mehr Menschen ist die künstliche Beinverlängerung aber auch der letzte Ausweg, um schwere psychische Störungen - ausgelöst durch ihre Kleinwüchsigkeit - zu überwinden. Die Operation ist zeitaufwendig, denn Knochen wachsen pro Tag um maximal einen Millimeter. An der Universität Frankfurt wird jetzt eine neue High-Tech-Operationsmethode eingesetzt   [mehr]

(Freitag, 22.04.16 - 16:24 Uhr    -    805 mal angesehen)

Flugzeuge am Flughafen Stuttgart

An diese Impfungen sollten Sie denken

Welche Schutzimpfungen sind bei Reisen in bestimmte Länder notwendig, welche empfehlenswert, welche überflüssig? Informieren Sie sich vor Reiseantritt rechtzeitig über Impfbestimmungen und Impfempfehlungen in Ihrem Zielland.   [mehr]

(Freitag, 22.04.16 - 15:52 Uhr    -    710 mal angesehen)

Ozean

Auf den Spuren von Rungholt - Der Ort, der vor 650 Jahren in einer verheerenden Sturmflut unterging

"Ich nehme Sie heute mit auf eine Zeitreise", sagt Wattführerin Christine Dethleffsen. Sie steht auf dem Deich bei Fuhlehörn auf Nordstrand und blickt auf das Wattenmeer, das Wasser läuft ab, erste höher liegende Wattbereiche fallen trocken. Im Westen ist die Hallig Südfall zu erkennen. "Es geht ins Mittelalter. In die Zeit der Hanse." Sagt die zertifizierte Nationalparkwattführerin, sie führt Gäste nach Rungholt. Dem legendären Rungholt, einem sagenhaften Ort; untergegangen in einer verheerenden Orkanflut vor mehr als 650 Jahren. "Kommen Sie, wir müssen langsam los, das Meer wartet nicht und es ist ein langer Weg ...!" Nicht nur in die Zeit zurück, sondern auch über eine Landschaft, die einst unterging - und zweimal am Tag bei Niedrigwasser ein wenig wieder aufersteht.   [mehr]

(Mittwoch, 20.04.16 - 23:07 Uhr    -    829 mal angesehen)

Luchs

Zweiter Luchs im Land mit Senderhalsband ausgestattet

Luchse gehören zu den seltensten Tieren in Baden-Württemberg, die nur ab und an aus der benachbarten Schweiz nach Baden-Württemberg kommen. Ein Jahr lang lieferte Luchs "Friedl", mit einem Senderhalsband bestückt, Daten über seine Wanderungen durch Baden-Württemberg. Nachdem das Halsband von "Friedl" unlängst durch einen Automatismus abgefallen ist, tritt jetzt ein zweiter Luchs mit dem kryptischen Namen "B433" Friedls Nachfolge an. "Seit einem Jahr streift der männliche Luchs Friedl mit einem Senderhalsband durch Baden-Württemberg und liefert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern spannende Erkenntnisse über seine Wanderschaft und somit wertvolle Einblicke in das Leben der seltenen Pinselohren. Ziel ist es, so wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse über den Luchs zu gewinnen und diese unmittelbar an unsere Partnerinnen und Partner aus Jagd und Nutztierhaltung weiterzugeben", sagte Naturschutzminister Alexander Bonde am Montag (11. April) in Stuttgart.   [mehr]

(Montag, 11.04.16 - 15:49 Uhr    -    721 mal angesehen)

Ausstellung im Heimatmuseum

Neue Bühne für alte Objekte noch bis 8. Mai

Von einer rund viertausend Jahre alten Armspirale der Frühbronzezeit, gefunden am Entensee in Pfullingen, bis zu einer vierzehn Jahre alten Kiste, in der die Euro-Starter-Kits nach Reutlingen kamen: Die derzeitige Sonderausstellung im Reutlinger Heimatmuseum ist sicherlich die vielseitigste seit der Neukonzeption vor zwanzig Jahren. Es wird Objekten eine Bühne geboten, die sonst nicht im Rampenlicht stehen, sondern vielmehr im Dunkeln des Magazins schlummern.   [mehr]

(Samstag, 09.04.16 - 16:26 Uhr    -    719 mal angesehen)

Operation

Geburt nach Retransplantation von Eierstockgewebe

In der Tübinger Frauenklinik am UKT hat am Mittwochabend der kleine Noag Gabriel das Licht der Welt erblickt. Es ist das erste Kind in Baden-Württemberg, das nach einer Retransplantation von Eierstockgewebe geboren wurde.   [mehr]

(Donnerstag, 07.04.16 - 16:02 Uhr    -    860 mal angesehen)

Party mit Energydrink

90 Prozent der mit Vitaminen beworbenen Lebensmittel laut foodwatch ungesund

Lebensmittelhersteller führen Verbraucher im Supermarkt laut foodwatch mit Gesundheitswerbung systematisch in die Irre: 90 Prozent der mit Vitaminen beworbenen Lebensmittel sind ungesund. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie der Verbraucherorganisation. In Deutschland sind demnach 190 von 214 Produkten, die auf der Verpackung mit Vitaminen werben, zu süß, zu fettig oder zu salzig und entsprechen nicht den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ausgewogene Lebensmittel. Beispiele sind die "Fruchtgummis" von Katjes, Dextro Energy, der Softdrink "Powerade" von Coca-Cola sowie Energy-Drinks von Rockstar und Monster. Aber auch süßen Milchdrinks von Müller wird mit Vitaminen ein gesundes Image verpasst.   [mehr]

(Dienstag, 05.04.16 - 12:50 Uhr    -    894 mal angesehen)

Alter Mann im Heim

Ist Alzheimer-Demenz übertragbar? Antwort: Jein: Amyloidbeta ja, aber Tau-Protein nicht. Keine Krankheitssymptome bei Betroffenen

29.03.2016. Ist die Alzheimer-Erkrankung übertragbar, beispielsweise bei der Transplantation von Hirnhaut? Dieser Frage gingen Forscher der Universität Wien nach. Das Ergebnis: Jein... Übertragbar ist unter sehr ungewöhnlichen Umständen zwar das Protein Amyloidbeta, das mit der Alzheimer-Erkrankung in Zusammenhang steht. Es breitet sich im Gehirn der Betroffenen aber nicht weiter aus. Nicht nachweisbar sind außerdem die für Alzheimer-Demenz ebenfalls charakteristischen Ablagerungen des Tau-Proteins. Und: Die Betroffenen entwickeln keine klinischen Symptome der Erkrankung.   [mehr]

(Dienstag, 29.03.16 - 09:26 Uhr    -    1192 mal angesehen)

Neuer Bluttest soll Ausbruchsrisiko einer Tuberkulose voraussagen

Tuberkulose ist zusammen mit Aids eine der Infektionskrankheiten mit der weltweit höchsten Sterberate. Jedes Jahr sterben zwischen 1,5 und zwei Millionen Menschen. Doch nicht jeder, der mit dem Bakterium infiziert ist, entwickelt auch eine Tuberkulose: Bei weniger als zehn Prozent der Infizierten bricht die Krankheit tatsächlich aus. Ein internationales Wissenschaftlerteam, an dem auch Forscher des Max-Planck Instituts für Infektionsbiologie in Berlin beteiligt waren, hat nun einen Tuberkulosetest entwickelt, der einen Ausbruch der Krankheit bei Infizierten zuverlässig voraussagen kann. Durch diesen Test können zukünftig Ärzte den Verlauf der Krankheit abschätzen und frühzeitig mit einer medizinischen Versorgung beginnen.   [mehr]

(Sonntag, 27.03.16 - 12:26 Uhr    -    1271 mal angesehen)

Bauch

Neue immunologische Tests auf Blut im Stuhl zur Darmkrebsvorsorge

Eine Darmspiegelung ist die zuverlässigste Methode, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen. Doch viele Personen bevorzugen einen Test auf verborgenes Blut im Stuhl, der nach bisherigen Empfehlungen alle ein bis zwei Jahre durchgeführt werden soll. Jetzt zeigt eine Studie, dass mit den neuen immunologischen Tests auf Blut im Stuhl ein längeres Untersuchungsintervall von bis zu fünf Jahren möglicherweise den gleichen Nutzen bringt. Voraussetzung ist, dass der Test empfindlicher und exakt eingestellt wird.   [mehr]

(Sonntag, 27.03.16 - 11:16 Uhr    -    897 mal angesehen)

Neandertaler

Wir hatten gemeinsam Sex & Babies: Neandertaler & Denisovaner vermischten sich mit Europäern & Asiaten

20.03.2016. Wir modernen Menschen hatten Sex und Nachkommen sowohl mit den Neandertalern als auch mit den Denisova-Menschen. Das ergab eine großangelegte genetische Studie: Die Gene von Neandertalern und Denisovanern lassen sich demzufolge nicht nur in nahezu allen heutigen Europäern und Asiaten nachweisen, sondern sogar bei geografisch weit entfernten lebenden Völkern wie den Melanesiern. Die Neandertaler-Gene verschafften den aus Afrika nach Europa einwandernden modernen Menschen genetische Vorteile: So bei der Anpassung des Immunsystems an europäische Verhältnisse.   [mehr]

(Montag, 21.03.16 - 00:41 Uhr    -    1458 mal angesehen)

Nachthimmel

Schwarzes Loch als Quelle der Kosmischen Strahlung

Einem internationalen Forscherteam ist es unter Beteiligung der Universität Tübingen erstmals gelungen, eine Quelle kosmischer Strahlen zu identifizieren, die hundertmal energiereicher ist als der größte von Menschen gebaute Teilchenbeschleuniger am CERN in Genf.   [mehr]

(Sonntag, 20.03.16 - 13:04 Uhr    -    836 mal angesehen)

Neandertaler

Umweltanpassungen in den Europäer-Genen stammen größtenteils von Jägern aus der Steinzeit

18. März 2016. Moderne Menschen haben sich im Laufe von vielen Tausend Jahren an ihre Umwelt angepasst. Doch wie genau verschiedene Varianten des Erbguts zu dieser Anpassung beigetragen haben, war lange umstritten. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben nun das Erbgut von Menschen analysiert, die vor 45.000 bis 7.000 Jahren gelebt haben. Die Analysen zeigen, dass die Anpassung an lokale Umweltbedingungen zu einem gehäuften Vorkommen bestimmter Genvarianten in Europäern geführt hat. Interessanterweise traten die meisten dieser adaptiven Varianten bereits bei frühen Jägern und Sammlern auf, jedoch nicht bei frühen Bauern. Jäger und Sammler, die mehrere Tausend Jahre vor Auftreten der Bauern in Europa lebten, waren also an die Umweltbedingungen vor Ort angepasst und haben diese Genvarianten an heute lebende Europäer   [mehr]

(Sonntag, 20.03.16 - 22:31 Uhr    -    921 mal angesehen)

Neandertaler

Frühester Nachweis von Neandertaler-DNA in 400.000 Jahre alten Hominiden aus Spanien

Wissenschaftlern ist der früheste Nachweis von Neandertaler-Genen in 400.000 Jahre alten Knochen von Hominiden aus Spanien gelungen: Die Analyse des Erbguts von Hominiden aus der Fundstätte Sima de los Huesos in Spanien belegt demzufolge die Verwandtschaft mit Neandertalern. Frühere Untersuchungen hatten bereits ergeben, dass die sogenannten Sima-Menschen entfernt mit denen der Denisova-Menschen verwandt sind, ausgestorbenen Verwandten des Neandertalers aus Asien. Die neuen Ergebnisse zeigen, dass die Sima-Hominiden zugleich frühe Neandertaler waren.   [mehr]

(Montag, 21.03.16 - 00:53 Uhr    -    997 mal angesehen)

Ostereier Foto: pixelio.de - angieconscious

NABU fordert Osterhasen-Förderprogramm - Feldhasenbestand im Ländle weiter viel zu niedrig

19.03.2016. In vielen Landesteilen gibt es nach Auskunft des NABU viel zu wenig Feldhasen. Die Langohren stehen daher auf der Vorwarnliste für die Rote Liste gefährdeter Arten. "Wer soll die Ostereier verstecken, wenn Meister Lampe selber kaum noch Platz zum Überleben hat?", fragt der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann angesichts dieser Entwicklung und fordert die zukünftige Landesregierung auf, ein Osterhasen-Förderprogramm aufzulegen. "Ziel muss sein, dass bis Ostern 2020 der Bestand der Hasen im Ländle wieder zunimmt", sagt Baumann. Dazu brauche es eine naturfreundlichere Landwirtschaft mit deutlich weniger Pestizideinsatz, mehr Hecken, bunt blühenden Ackerrainen und Blühstreifen sowie eine bessere Förderung artenreichen Grünlands. "Dort, wo Hasen einen Lebensraum finden, fühlen sich auch viele andere Tierarten - und wir Menschen - wohl."   [mehr]

(Samstag, 19.03.16 - 00:56 Uhr    -    1049 mal angesehen)

Feenkreise

Forscher entdecken Feenkreise in Australien - Geheimnisvolle Vegetationslücken bislang nur im südlichen Afrika bekannt

18.03.2016. Die kreisrunden, kahlen Stellen, die in einem sehr regelmäßigen Muster das trockene Grasland Namibias überziehen, galten bisher als weltweit einmalig. Sind sie aber nicht, zeigt eine neue Studie im Fachjournal PNAS: Gemeinsam mit israelischen und australischen Kollegen haben Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig die rätselhaften Strukturen nun auch im menschenleeren Outback Australiens entdeckt. Die dortigen Untersuchungen liefern auch neue Indizien dafür, dass solche Feenkreise bei Wassermangel durch eine Selbstorganisation der Pflanzen entstehen.   [mehr]

(Samstag, 19.03.16 - 00:28 Uhr    -    889 mal angesehen)

Geothermal-Systeme auf Island

Gold aus heißem Meerwasser - Meeresforscher finden extrem hohe Edelmetall-Konzentrationen in Geothermal-Sytemen

19.03.2016. In Geothermalsystemen auf der isländischen Halbinsel Reykjanes ist ein Team von Ozeanforschern auf extrem hohe Gold-Konzentrationen gestoßen. Das ist bemerkenswert, da sich die Systeme aus Meerwasser speisen, das sonst eine sehr niedrige Konzentration des Edelmetalls aufweist. Offensichtlich kann heißes Meerwasser mit Temperaturen über 300 Grad Celsius Edelmetalle aus den Gesteinen des Ozeanbodens auslaugen.Das Team vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, vom Geologischen Dienst Island und von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) veröffentlichte seine Ergebnisse jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience.   [mehr]

(Samstag, 19.03.16 - 00:28 Uhr    -    892 mal angesehen)

Medikamente

West-Medikamente an DDR-Patienten getestet: Bis zu 900 klinische Studien von 1961 - 1989

16.03.2016. Die Kontakte zwischen Pharmafirmen im Westen und medizinischen Forschungseinrichtungen in der DDR sind auch in den Jahren des Kalten Krieges nie abgebrochen. Das machte der Medizinhistoriker Volker Hess am Mittwoch im Gesundheitsausschuss deutlich, wo er die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Klinische Arzneimittelforschung in der DDR, 1961-1989" vorstellte. Westliche Pharmafirmen haben auch in den Jahrzehnten nach dem Mauerbau regelmäßig Arzneimittelstudien in der DDR in Auftrag gegeben: Von bis zu 900 klinischen Studien ist die Rede.   [mehr]

(Mittwoch, 16.03.16 - 19:49 Uhr    -    1243 mal angesehen)

Kampf gegen Ebola

Regierung zieht Lehren aus Ebola-Epidemie - 150 Millionen Sonderprogramm "Gesundheit für Afrika". Schnelle Expertengruppe einsatzfähig

16.03.2016. Die Bundesregierung will das Management bei globalen Gesundheitskrisen weiter verbessern. Sie zieht damit Lehren aus der Ebola-Epidemie , die zwischen Januar 2014 und November 2015 in Westafrika mindestens 11.300 Todesopfer gefordert hat. Seit Beginn des Jahres sei eine multidisziplinäre schnelle Expertengruppe einsatzfähig, die schon bei ersten Anzeichen eines Krankheitsausbruchs in den Partnerländern Unterstützung leisten könne. Außerdem wolle die Bundesregierung bis 2019 150 Millionen Euro pro Jahr in das Sonderprogramm "Gesundheit für Afrika" investieren   [mehr]

(Mittwoch, 16.03.16 - 13:49 Uhr    -    2034 mal angesehen)

News-Schrift vor Weltkarte

Experten befürworten Düngerechtsnovelle - Effizienterer Umgang mit in Umwelt eingebrachten Nährstoffen

15.03.2016. Die von der Bundesregierung angestrebte Änderung des Düngerechts stößt unter Experten auf Zustimmung. Das wurde am Montagnachmittag bei einer öffentlichen Sachverständigenanhörung im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages deutlich. Goutiert wurde von den Experten, dass die Novellierung zu einem effizienteren Umgang mit den durch die Landwirtschaft in die Umwelt eingebrachten Nährstoffen beitragen könne.   [mehr]

(Dienstag, 15.03.16 - 12:59 Uhr    -    921 mal angesehen)

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