Wissenschaft und Forschung

Gesundheitsbehörde

EU wappnet sich gegen Gesundheitskrisen und biologische Waffen

Der Chef der EU-Gesundheitsbehörde, Pierre Delsaux, rechnet mit mehr Gesundheitskrisen und bereitet die EU mit seiner Behörde vorsichtshalber auch auf einen Angriff mit ABC-Waffen vor.
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Laut Pierre Delsaux sind sich Wissenschaftler einig, dass es mehr Gesundheitskrisen geben wird - unter anderem wegen des Klimawandels. "Krankheiten, die es früher nicht in Europa gab, kommen jetzt hierher", sagte er dem Handelsblatt. 

Krankheiten würden sich viel schneller in der Welt verbreiten. Darauf müsse man sich vorbereiten. Die Einschätzung, dass die Corona-Pandemie vorbei sei, teile seine Behörde nicht. Impfen sei weiter wichtig.

Zur Frage nach weiteren Risiken sagte Delsaux dem Handelsblatt: "Erstens haben wir eine Gruppe von Krankheitserregern identifiziert, von der eine mögliche Gefahr ausgeht. Zweitens können wir in der aktuellen Lage die Gefahr eines biologischen, chemischen oder nuklearen Angriffs nicht ignorieren. Die dritte Bedrohung ist die Antibiotikaresistenz, die jeden Tag viele Tote fordert."

Zusammen mit den Mitgliedstaaten der EU arbeite man an medizinischen Gegenmaßnahmen für einen Angriff mit entsprechenden Waffen.

(Donnerstag, 29.09.22 - 13:39 Uhr   -   884 mal angesehen)

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